Waldbrand bei Osterode – Wehr muss Wasser kilometerweit fahren

Osterode.  Am Sonntag kam es zu einem Waldbrand auf dem Höhenzug Acker, das Löschwasser musste 20 Kilometer weit transportiert werden. Die Polizei ermittelt.

Auf dem Höhenzug Acker bei Osterode ist es auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern zu einem Waldbrand gekommen.

Auf dem Höhenzug Acker bei Osterode ist es auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern zu einem Waldbrand gekommen.

Foto: Markus Herzberg / Feuerwehr

Zu einem Einsatz kam es am Sonntagabend gegen 18 Uhr für die Feuerwehren Osterode und Lasfelde, die zu einem Waldbrand auf dem Höhenzug Acker ausrücken mussten. In einem Bestand aus Nadelhölzern hatte sich in der etwa 30 Zentimeter dicken Schicht aus abgeworfenen Baumnadeln und vertrockneten Pflanzenteilen ein Schwelbrand auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern ausgebreitet. Um ausreichend Löschwasser zur Einsatzstelle transportieren zu können, wurde der Wassertransportzug Nord der Kreisfeuerwehr Göttingen alarmiert. Zusammen mit den wasserführenden Fahrzeugen der Ortsfeuerwehren wurde das Löschwasser von der Wasserentnahmestelle in der Leege über eine 20 Kilometer lange Fahrstrecke transportiert.

Da sich die Einsatzstelle etwa acht Kilometer tief im Wald befand und auf den Wegen kein Begegnungsverkehr möglich war, mussten die Fahrzeuge eine entsprechend große Schleife fahren. Der Umlauf eines Fahrzeugs dauerte etwa 36 Minuten, so die Feuerwehr.

Gegen 21.30 Uhr konnten die ersten Kräfte die Einsatzstelle verlassen. Insgesamt waren etwa 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich um eine absichtliche Feuerstelle gehandelt hat, weist die Feuerwehr nochmals darauf hin, dass aufgrund der geringen Niederschläge der Waldboden sehr trocken ist. Durch die Schicht aus abgestorbenen und brennbaren Pflanzenresten könne sich ein Feuer unterhalb der Oberfläche ausbreiten. ffw

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