Osteroder Hauptschüler erfahren Neues in der Projektwoche

Osterode.  Bei der Projektwoche der Hauptschule Neustädter Tor in Osterode stand das Miteinandern bei verschiedenen Aktionen im Mittelpunkt.

Schüler der Hauptschule Neustädter Tor in Osterode richten den Schulgarten her. 

Schüler der Hauptschule Neustädter Tor in Osterode richten den Schulgarten her. 

Foto: Petra Bordfeld / HK

Bei der Projektwoche der Hauptschule Neustädter Tor bestritten die 185 Schüler und Schülerinnen aller Klassen erlebnisreiche Tage, die auch Erfahrungen der unterschiedlichsten Art mit sich brachten. Wichtig war es den Organisatoren, den Aspekt der Gemeinsamkeit des Tuns herauszuheben und den Zusammenhalt und das Verständnis der Schülerinnen und Schüler füreinander zu stärken.

Da hatten sich beispielsweise die Plastikpiraten auf den Weg gen Söse und Schwimmbadpark gemacht. Sie alle waren guter Dinge und davon überzeugt, dass sie höchstens einen Müllsack vollgesammelt bekämen. Doch die Überraschung war groß, denn am Ende waren es insgesamt fünf mit Alltagsmüll vollgestopfte Säcke. Aus ihrer Sicht, waren das mindestens vier zu viel.

Aber auch Kulturinteressierte machten sich auf den Weg, um so Tag für Tag die unterschiedlichsten, kulturellen Sehenswürdigkeiten in Augenschein zu nehmen. So begaben sie die jungen Forscher per Bus und Bahn zur Burg Scharzfels, um sich von dort aus auf Schusters Rappen zur Einhornhöhle zu machen. Von da aus ging es über die Steinkirche wieder zur Bushaltestelle zurück.

Mit zahlreichen Aktionen

Aber auch der Weltwald in Bad Grund wurde genauestens „erforscht“, gleiches galt für das Höhlen Erlebniszentrum. Die Hindenburg in Badenhausen, die Pippinsburg bei Katzenstein, der Wartberg und das Teufelsbad bei Osterode wurden ebenso entdeckt. Weiterhin aber wurden auch Kooperations- und Abenteuerspiele angeboten, und die Teilnehmer einer Kanutour hatten viel Spaß.

Eine Tanz-Projekt-AG hatte sich auch zusammengefunden, um mit ihrem Können nicht nur in der Schule, sondern bei Burgholte in der Schillerstraße und auf dem Markt die Öffentlichkeit zu unterhalten. Wer Interesse hatte, konnte sich zum Streitschlichter ausbilden lassen, sich im Kochen und Backen versuchen oder das Brettspiel „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ mit entwickeln.

Im jüdischen Denken versuchen und den Glauben näher erforschen konnten die SuS des Projekts „DenkMal jüdisch“. Auf die Herausforderung, Eltern zu werden, stellten sich Schülerinnen und Schüler mit Babypuppen ein. Die neuen Eltern kümmerten sich 24 Stunden am Tag um ihr Wohl. Und es waren auch nicht nur künftige Mütter, die großes Interesse daran zeigten, sondern auch Jungs..

Nicht minder gut kam das Projekt Schulgarten und Schulhof an, welches schon jetzt im wahrsten Sinne des Wortes Früchte trägt.

Am Ende der Projektwoche der Schule Neustädter hatte sich schließlich gezeigt, dass der soziale Aspekt „Alle Miteinander“, der bei den Aktionen im Vordergrund gestanden hatte, auf sehr fruchtbaren Boden gefallen war.

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