Oderparksee: Dritter Bauabschnitt ist ausgeschrieben

Hattorf.  Die Mitglieder des Betriebsausschuss der Samtgemeinde Hattorf sprachen unter anderem über Trinkwasseranalyse und Absetzmengenzähler.

Baugebiet Oderparksee in Hattorf: Der dritte Bauabschnitt der Baumaßnahme Oderparksee sei schon ausgeschrieben, die Submission durchgeführt und der Auftrag erteilt worden, erklärte Samtgemeindekämmerer Arnd Barke in der Betriebsausschusssitzung.

Baugebiet Oderparksee in Hattorf: Der dritte Bauabschnitt der Baumaßnahme Oderparksee sei schon ausgeschrieben, die Submission durchgeführt und der Auftrag erteilt worden, erklärte Samtgemeindekämmerer Arnd Barke in der Betriebsausschusssitzung.

Foto: Herma Niemann / HK-Archiv

Als Vorsitzender des Betriebsausschusses der Samtgemeinde Hattorf hieß Rudi Armbrecht alle Mitglieder sowie den Samtgemeindekämmerer Arnd Barke zur ersten Sitzung in diesem Jahr im Dorfgemeinschaftshaus willkommen. Dieser ungewöhnliche Tagungsort wurde wegen der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Sicherheits- und Hygienebestimmungen ausgewählt.

Schwerpunktmäßig ging es um die von der Verwaltung geplante Einführung einer Grundgebühr für Zwischenzähler, sogenannte Absetzmengenzähler. Arnd Barke berichtete, dass die Anträge für solche Zähler, die für die Gartenbewässerung genutzt werden, auf mittlerweile fast 200 Stück angestiegen seien. Es sei davon auszugehen, dass die Zahl auch weiter ansteigen werde. Diese Absetzmengenzähler verursachten zusätzlichen Aufwand beim Ablesen sowie bei der Erfassung der Zählerstände. Der Austausch nach Ablauf der Eichzeit müsse überwacht und angemahnt werden. Außerdem verzeichne die Samtgemeinde Mindereinnahmen bei den Schmutzwasserkanalbenutzungsgebühren. Genau aus diesem Grund werde die Einführung einer Grundgebühr in Höhe von zwei Euro pro Monat für die Absetzmengenzähler vorgeschlagen.

Diese Frage wurde sachlich diskutiert und führte am Ende dazu, dass der einstimmige Beschluss fiel, diesen Punkt an die Verwaltung der Samtgemeinde zurückzugeben, damit noch anstehende Satzungsfragen geklärt werden können. Denn es müsse angestrebt werden, so Barke, dass alle Gemeinden der Samtgemeinde in dieses neue Konzept eingebunden werden.

Verschiedene Informationen vorbereitet

Barke konnte abschließend die anwesenden Sitzungsteilnehmer ausführlich über verschiedene Themen informieren. Als erstes beantwortete er die Frage, warum die Mittelstraße in Hörden, die aufgrund eines Rohrbruchs aufgerissen wurde, noch immer keine glatte Fahrbahn aufweisen könne: Man habe bereits mehrfach das Gespräch mit dem Bauunternehmen gesucht, so Barke.

Auf der Kläranlage Wulften hat das Sturmtief Sabine im Februar dieses Jahres am Probenehmer im Ablauf einen Überspannungsschaden in Höhe von etwa 2.460 Euro verursacht. Dieser sei aber mittlerweile behoben worden.

Der dritte Bauabschnitt der Baumaßnahme Oderparksee sei schon ausgeschrieben, die Submission durchgeführt und der Auftrag erteilt worden. Die dadurch für die Samtgemeinde entstehenden Kosten für Regen- und Schmutzwasser sowie für die Trinkwasserleitung sind durch entsprechende Haushaltsmittel abgedeckt.

Bezugnehmend auf die Corona-Krise betonte er, dass sowohl für den Bereich der Kläranlage, als auch für den Bereich der Wasserversorgung weiterhin in Teams gearbeitet werde, um so möglichst ein Infektionsrisiko zu vermeiden. Für die Bereiche der Daseinsvorsorge sei diese besondere Vorsicht weiterhin zu berücksichtigen, um mögliche Totalausfälle zu vermeiden.

Für den Eigenbetrieb Wasserwerk wurde der Jahresabschluss 2019 Anfang Mai 2020 fertiggestellt und dem Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Göttingen zur Prüfung vorgelegt. Diese finde bereits statt, so dass mit dem Abschlussbericht Ende Juli zu rechnen sei. Im Wirtschaftsjahr 2019 wurde ein Verlust in Höhe von 35.726 Euro festgestellt.

Trinkwasser: „Die untersuchten Parameter entsprachen den Anforderungen“

Auf die Trinkwasseranalysen eingehend betonte der Kämmerer, dass diese für die ersten drei Jahresquartale in den Zeiten vom 27. bis zum 29. Januar, vom 21. bis zum 24. April und vom 6. bis zum 8. Juli geprüft wurden. „Die untersuchten Parameter entsprachen den Anforderungen“, erklärte Barke. Außerdem wurden für die indirekte Belüftung inklusive Filterung entsprechende Ingenieurs-Leistungen ausgeschrieben und auch schon ein Auftrag erteilt. Zum Sanierungskonzept der Trinkwasserleitungen der Samtgemeinde Hattorf erklärte er, dass der Wassermeister damit beauftragt worden ist, zur Vorbereitung eines Sanierungskonzeptes für das Trinkwassernetz Informationen zusammenzutragen.

Abschließend berichtete Barke, dass die Rufbereitschaft in Zusammenarbeit mit der Energie- und Wasserversorgung Duderstadt seit Mai sehr gut funktioniere.

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