Einsatz bis 4 Uhr morgens: Holzhackschnitzel fangen Feuer

Herzberg  Mehrere Feuerwehren waren in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf einem Betriebsgelände im Bereich Auekrug im Einsatz.

Am Samstag wurden die Feuerwehren aus Herzberg, Lonau und Sieber gegen 22.25 Uhr zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand an der B27 Richtung Auekrug gerufen.

Am Samstag wurden die Feuerwehren aus Herzberg, Lonau und Sieber gegen 22.25 Uhr zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand an der B27 Richtung Auekrug gerufen.

Foto: Markus Herzberg / Feuerwehr Herzberg

Am Samstagabend wurden die Feuerwehren aus Herzberg, Lonau und Sieber gegen 22.25 Uhr zu einem vermeintlichen Dachstuhlbrand an der Bundesstraße 27 Richtung Auekrug gerufen. Da Anrufer von einer starken Rauchentwicklung berichteten und vermutet wurde, dass es sich um die ehemalige Gaststätte handelte, wurde bereits während der Anfahrt die Feuerwehr Hattorf nachgefordert.

Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass es sich nicht um einen Dachstuhlbrand in der ehemaligen Gaststätte, sondern um ein Feuer auf einem Betriebsgelände am Kieswerk handelte. Dort war ein in einer offenen Lagerhalle aufgeschichteter Berg aus Holzhackschnitzeln in Brand geraten. Aufgrund der Örtlichkeit und um eine ausreichende Löschwasserversorgung zu gewährleisten, wurde umgehend die Feuerwehr Pöhlde nachalarmiert.

Da sich einzelne Glutnester bereits in den Hackschnitzelberg eingebrannt hatten, musste dieser mit einem Radlader umgeschichtet und zum Teil aus der Halle gefahren werden. Die Löscharbeiten zogen sich über mehreren Stunden hin. Das benötigte Löschwasser wurde mit den Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zur Einsatzstelle transportiert. Um die Fahrzeuge zu betanken, hatte die Feuerwehr Sieber eine Wasserentnahmestelle an der Einfahrt zum Industriegebiet Aue aufgebaut.

Weil über die Zeit viele Trupps unter Atemschutz im Einsatz waren und somit eine größere Anzahl Atemluftflaschen benötigt wurde, brachte der Bereitschaftsdienst der Feuerwehrtechnischen Zentrale Potzwenden mit dem Gerätewagen „Atemschutz“ weitere Flaschen zur Einsatzstelle. Das DRK aus Bad Lauterberg übernahm während der Arbeiten unter Atemschutz die Sicherstellung der medizinischen Betreuung der Einsatzkräfte.

Nach Ende der Löscharbeiten vor Ort sowie anschließender Reinigungs- und Aufräumarbeiten in den Feuerwehrhäusern konnte der Einsatz gegen 4 Uhr nachts beendet werden.

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