Tettenborner Feuerwehr hofft auf ein neues Haus

Tettenborn.  Der geplante Neubau des Gerätehauses im Jahr 2021 wurde auf der Versammlung der Brandschützer diskutiert.

Erinnerungsfoto bei der Beförderung (von links): Ortsbrandmeister Matthias Köhler, stellv. Stadtbrandmeister André Strobl, Hauptlöschmeister Sven Bierwisch, Stadtbrandmeister Stefan Keil, Ordnungsamtsleiter Stefan Spieweck, Kreisbrandmeister Volker Keilholz

Erinnerungsfoto bei der Beförderung (von links): Ortsbrandmeister Matthias Köhler, stellv. Stadtbrandmeister André Strobl, Hauptlöschmeister Sven Bierwisch, Stadtbrandmeister Stefan Keil, Ordnungsamtsleiter Stefan Spieweck, Kreisbrandmeister Volker Keilholz

Foto: Günter Dingfeld

Der Ortsbrandmeister Matthias Köhler konnte 24 stimmberechtigte Feuerwehrleute zur Jahreshauptversammlung begrüßen sowie den stellvertretenden Ortsbürgermeister Florian Herbst, Ordnungsamtsleiter Stefan Spieweck von der Stadt Bad Sachsa, Stadtbrandmeister Stefan Keil und sein Stellvertreter André Strobl und von weit her angereist der Kreisbrandmeister des Landkreises Göttingen Volker Keilholz.

Neben den dankenden Worten der Gäste für die geleistete Arbeit und die angenehme Zusammenarbeit mit der Tettenborner Wehr wusste Keilholz über die Schwerpunkte auf Kreisebene zu berichten. 156 Wehren habe er im Kreisgebiet zu betreuen mit etwa 4.500 Feuerwehrleuten sowie ca. 1.500 Jugendfeuerwehrmitglieder und 64 Kinderfeuerwehren mit 850 Mitgliedern.

Entsprechend viel sei er unterwegs und sehe genau welche Bedürfnisse bei den Wehren existieren. So warb er für das Ehrenamt und eine bessere Ausstattung der Wehren. Wovon er sich nicht begeistert zeigte sind die geplanten Umstrukturierungen der Feuerwehrbereitschaften auf eventuell nur noch eine pro Landkreis. Immer mehr Aufgaben würden von den Kommunen auf freiwillige, Ehrenamtliche verteilt. Seiner Meinung nach müsse Deutschland etwas tun für die Arbeit der Ehrenamtlichen. „Wenn Ehrenamtliche aktiv werden oder bleiben sollen, dann müssen auch die Rahmenbedingungen dafür gegeben sein.“

2.000 Stunden gearbeitet

Im Bericht des Kommandos ging Ortsbrandmeister Köhler auf die geleisteten Dienststunden und Lehrgänge ein. Neben drei Bränden waren es vor allen die 32 Hilfeleistungen die zu Einsätzen führten. Insgesamt leisteten die Feuerwehrfrauen und -männer rund 2.000 Stunden Dienst an der Allgemeinheit.

Jugendfeuerwehrwart Lars Schumburg konnte von einem recht regen Jahr berichten. Darin stand natürlich das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr im Mittelpunkt. Aus diesem Grund wurde auch Manfred Bartels als ehemaliger Ortsbrandmeister von der Jugendfeuerwehr geehrt.

Die stellvertretende Jugendwartin Christine Sieges führte aus, dass mit seiner Weitsicht und ständiger Unterstützung er wesentlich zum Fortbestand der Wehr beigetragen habe. Ihm sei es zu verdanken, dass es heute eine aktive Jugendfeuerwehr gebe und somit eine schlagkräftige Wehr immer wieder den notwendigen Nachwuchs erhält.

Mitglieder befördert

Im Rahmen der Versammlung wurde Justin Engelmann aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen. Sven Bierwisch wurde zum Hauptlöschmeister befördert, Phillip Meier wurde zum Sicherheitsbeauftragten wiedergewählt.

Zu Kassenprüfern wurden Maximilian Gorges und Jan Hieser gewählt. Die Tettenborner Wehr darf in den nächsten Jahren auf ein neues Feuerwehrhaus hoffen, so berichtete Ortsbrandmeister Köhler.

Mit einstimmigem Beschluss des Rates der Stadt Bad Sachsa vom 6. Dezember 2018 soll an gleicher Stelle des vorhandenen Gerätehauses ein Neubau entstehen. Die Planungen seien so, dass in 2019 die Fördermittel für den Abriss des Gebäudes in der Dorfstraße 32 betragt werden.

Bei Genehmigung soll in 2020 der Abriss erfolgen und 2021 aufgebaut werden. Dann soll das Gerätehaus für beide vorhandenen Fahrzeuge sowie für Versammlungsräumlichkeiten Platz bieten.

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