Bad Sachsa als Konzertsaal: Gäste feiern ausgelassen Kneipennacht

Bad Sachsa  Die dritte Auflage der Veranstaltung fand erstmals bei gutem Wetter statt und lockte wieder zahlreiche Gäste in die Uffestadt.

„Und jetzt seid ihr dran“: Der klaren Aufforderung vom Sänger der Band Saxenrock kamen die Besucher gerne – und vor allem lauthals – nach: Bis weit aus dem Geschäft der Fleischerei Lambertz hinaus auf die Marktstraße sangen die Besucher den Refrain von „Bad Moon Rising“, einem der absoluten Kultsongs der US-Rockband Creedance Clearwater Revival. Aber nicht nur dort waren Samstagnacht Rockklassiker, Evergreens und Partylieder zu hören.

Die mittlerweile dritte Auflage der Bad Sachsaer Kneipennacht sorgte wieder einmal dafür, dass die Uffestadt zum übergroßen Konzertsaal wurde. Dem Motto „Eine Stadt, eine Party, acht Bars“ kamen die Besucher erneut nach und feierten bis in den frühen Sonntagmorgen hinein friedlich und ausgelassen. Denn dank der bewährten Regelung einmal Zahlen, überall mitfeiern, tingelten die Gäste gerne durch die verschiedenen Lokalitäten, um zu schauen, was wo geboten wird.

Irische Trink- und Liebeslieder gab es im Bärlinchen

Im Bärlinchen beispielsweise zelebrierte der in der Uffestadt bestens bekannte Ire Louis Fitzmahony vor allem Trink- und Liebeslieder aus seiner Heimat. Unplugged und dennoch mit jeder Menge Kraft versehen brachte hingegen das Duo Akustik Vibration ihre Zuhörer im Lindenhof mit Songs der 1960er und 1970er Jahre von Anfang an zum Mitsingen.

Begeistert zeigten sich die Besucher auch von der Teilnahme der Fleischerei Lambertz an der Veranstaltung: Nicht nur, dass eben die Musiker von Saxenrock beste Partymusik spielten, wer Hunger hatte, konnte sich mit einer kleinen Auswahl deftiger Speisen stärken, um Kraft für die weitere Konzerttour zu sammeln.

Besucher und Thekenteams hatten ihren Spaß

Aber auch in den weiteren Bars wie dem Chicco, dem Café Diener, dem Harzer Winkel oder dem Bierstübl hatten die Besucher, die aus der gesamten Region nach Bad Sachsa gekommen waren, sowie auch die Thekenteams ihren Spaß an der Kneipennacht. Im Biergarten des Vital Hotels konnte sogar zur smoothen Musik von Stefan Solo Open Air gefeiert werden.

Froh waren Gäste, Musiker und Organisatoren zugleich aber vor allem über eines: Zum ersten Mal fand die große Party nicht im Dauerregen statt, sondern man konnte trockenen Fußes zwischen den Lokalitäten pendeln.

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