Berlin. Luftverschmutzung ist ein weltweites Problem. Kleine Maßnahmen können helfen, sich zu schützen und die Luftqualität zu verbessern.

Luftverschmutzung ist auch in deutschen Städten und Gemeinden in den letzten Jahrzehnten zu einem ernsthaften Anliegen geworden. Die Belastung durch Schadstoffe in der Luft betrifft nicht nur die Umwelt, sondern auch die menschliche Gesundheit. Gerade in Regionen mit hoher Luftverschmutzung kann es wichtig sein, Schutzmaßnahmen zu kennen und anzuwenden, um sich vor gesundheitlichen Folgen zu bewahren. Von einfachen Vorsichtsmaßnahmen im Alltag bis hin zu gezielten Strategien zur Verbesserung der Luftqualität – es gibt verschiedene Wege, wie wir uns vor den Auswirkungen der Luftverschmutzung schützen können.

Übrigens: Wenn von Luftverschmutzung gesprochen wird, spricht man in deutschen Städten von der Belastung der Luft durch Stickstoffdioxid und Feinstaub. Zudem gibt es im Sommer eine zusätzliche Belastung durch Ozon.

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Die Kontrolle über die Luftqualität am Wohnort ist begrenzt, daher ist laut der Krankenkasse AOK die effektivste Sofortmaßnahme, Bereiche mit hoher Feinstaub- und Stickstoffdioxidbelastung, wie stark befahrene Straßenkreuzungen, zu meiden. Insbesondere beim Sport, wo vermehrt Luft eingeatmet wird, sollte auf solche Orte besonders geachtet werden. Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen wie Asthma oder COPD sollten an Orten mit viel Verkehr besonders vorsichtig sein.

Besonders an Orten mit hohem Verkehrsaufkommen ist die Luftbelastung groß.
Besonders an Orten mit hohem Verkehrsaufkommen ist die Luftbelastung groß. © IMAGO / photothek | Unbekannt

Zu Hause vor Luftverschmutzung schützen

Auch zu Hause lassen sich laut der Krankenkasse AOK einige Maßnahmen ergreifen, um die Luftqualität zu verbessern:

  • Kleidungsstücke, die in Gebieten mit hoher Verkehrsbelastung getragen wurden, können vor dem Betreten der Wohnung auf dem Balkon oder im Garten abgeklopft werden, um das Eindringen von Feinstaub zu minimieren.
  • Bei Wohnungen oder Häusern in der Nähe verkehrsreicher Straßen ist es ratsam, nicht zu Stoßzeiten zu lüften.
  • Keine Nutzung von offenen Kaminen in geschlossenen Räumen, da sie die Belastung der Luft mit Schadstoffen fördern. Geraucht werden sollte auch ausschließlich draußen.
  • Verwenden Sie Haushaltsmittel ohne viel Chemie, denn einige Putzmittel können gefährlich für die Atemwege werden.
  • Laut dem NDR sind aber auch grüne Zimmerpflanzen wertvolle Helfer, um die Luftqualität in Innenräumen zu verbessern. Sie können Umweltgifte aus der Luft entfernen und sind Sauerstoffspender und Luftbefeuchter.
Luftverschmutzung

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    • Laub und Holzverbrennung im Garten vermeiden oder nur zulässiges Material wie unbehandeltes Holz verwenden
    • Energie sparen bei Strom, Heizung und Warmwasser
    • eine gute Wärmedämmung
    • korrektes Lüften und Heizen
    • Fleischkonsum nach Möglichkeit reduzieren, da durch die Tierhaltung große Mengen an Ammoniak freigesetzt werden
    • Fahrten mit eigenem PKW nach Möglichkeit reduzieren, Fahrgeschwindigkeit verringern, ÖPNV nutzen
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