Corona in Niedersachsen

3,6 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt

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Der niedersächsische Hospitalisierungswert ist am Dienstag gestiegen. Er liegt nun bei 2,3.

Der niedersächsische Hospitalisierungswert ist am Dienstag gestiegen. Er liegt nun bei 2,3.

Foto: Frank Molter / dpa

Hannover.  Die Corona-Lage in Niedersachsen wird täglich anhand der Neuinfektionen, freien Intensivbetten und Hospitalisierungsrate bewertet.

Die Zahl von Neuaufnahmen von Covid-19-Kranken in niedersächsischen Kliniken je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen ist stagniert. Das Land gab den sogenannten Hospitalisierungswert am Dienstag mit 2,3 an – am Montag betrug er noch 2,2. Für die niedersächsischen Gesundheitsbehörden und Kommunen ist er der wichtigste Faktor zur Gesamtbewertung der Corona-Situation.

Die allgemeine Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht. Nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) erreichte sie 49,0 – so viele registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es im Schnitt der vergangenen Woche je 100.000 Einwohner. Am Montag wurde noch ein Wert von 49,5 angegeben. Auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Niedersachsen waren am Dienstag 3,6 Prozent der zur Verfügung stehenden Betten mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt. Am Montag waren es noch 3,3 Prozent.

Wann eine Warnstufe ausgerufen wird

Eine Warnstufe wird laut der neuen Corona-Verordnung erreicht, wenn der Hospitalisierungswert (Krankenhausaufnahmen) und mindestens einer der beiden anderen Indikatoren (Neuinfizierte und Intensivbetten) die definierten Schwellenwerte überschreiten. Bei Krankenhauseinweisungen sind das für die Warnstufen eins bis drei die Werte 6, 8 und 11. Bei den Neuinfizierten sind es die Werte 35, 100 und 200. Bei den Intensivbetten lauten die entsprechenden Werte 5, 10 und 20 Prozent.

Eine Warnstufe wird in manchen Fällen vom Land und in anderen vom Landkreis oder der kreisfreien Stadt ausgerufen, wenn die kritischen Schwellen für den Hospitalisierungswert und gleichzeitig für einen der anderen beiden Indikatoren fünf Tage hintereinander überschritten werden.

Eine Besonderheit gibt es noch: Erreicht die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfizierten in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt den Wert von 50, so gilt dort die 3G-Regel – auch ohne, dass der Hospitalisierungswert den Wertebereich der Warnstufe 1 erreicht. Das heißt: Der Zutritt zu vielen Lebensbereichen ist dann nur noch für gegen das Coronavirus Geimpfte, Genesene und Getestete möglich.

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Hier finden Sie eine Übersicht über die Corona-Lage im gesamten Bundesland Niedersachsen.

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