Tödlicher Kinderwagen-Unfall in Göttingen – durch Handy abgelenkt

Kerstlingerode.  Ein 26-jähriger Autofahrer hat in Göttingen einen Kinderwagen mit einem sechs Wochen alten Baby gerammt. Das Kind kam ums Leben.

Der Fahrer gab zu, dass er durch das Handy abgelenkt war.

Der Fahrer gab zu, dass er durch das Handy abgelenkt war.

Foto: Sebastian Gollnow / dpa/ Symbolbild

Der 26-Jährige Autofahrer, der im Kreis Göttingen mit seinem Pkw einen Kinderwagen gerammt und dadurch den Tod eines sechs Wochen alten Babys verursacht hat, war während der Fahrt betrunken. Der Atemalkoholtest habe einen Wert von 1,5 Promille ergeben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Göttingen der Deutschen Presse-Agentur. Zudem habe der 26-Jährige vor der Kollision nach eigenen Angaben mit seinem Handy hantiert.

Der 26-Jährige war am Abend des 22. Juli auf einer Landstraße bei Kerstlingerode unterwegs gewesen, als ihm auf der linken Seite eine Frau mit Kinderwagen und zwei Hunden entgegen kam. In dem Kinderwagen lag die sechs Wochen alte Tochter der 35-Jährigen. Als das Auto den Kinderwagen rammte, wurde das Baby so schwer verletzt, dass es später im Krankenhaus starb . Die Mutter, die leicht verletzt wurde, erlitt einen Schock.

Mann wollte Musik abspielen

Der Autofahrer habe inzwischen zugegeben, dass er vor der Fahrt Alkohol getrunken habe, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Außerdem habe er eingeräumt, während der Fahrt mit seinem Handy hantiert zu haben, um Musik abzuspielen. Er sei dadurch einen Moment unaufmerksam gewesen.

Der 26-Jährige war bei der Kollision unverletzt geblieben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Mann jetzt wegen fahrlässiger Tötung. Ein Blutalkoholwert lag noch nicht vor. dpa

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