Stadt Osterode soll für Familien attraktiver werden

Osterode  Rat und Verwaltung wollen Schulen, Kindertagesstätten und die Jugendarbeit gezielt fördern.

Für den Kindergarten Fuchshalle muss ein Ersatzbau her.

Für den Kindergarten Fuchshalle muss ein Ersatzbau her.

Foto: Michael Paetzold / HK

Um die Attraktivität Osterodes für Familien mit Kindern zu verbessern, wollen Rat und Verwaltung im Doppelhaushalt 2021/2022 gezielt in Kindertagesstätten, in Schulen und in die Jugendarbeit investieren.

Vorangetrieben werden soll laut Verwaltung der Digitalpakt Schule, um die technischen Voraussetzungen für die Gestaltung eines modernen und zukunftsfähigen Unterrichts zu schaffen. Für die Sanierung der Grundschulen im Rahmen des Kommunalinvestitionsprogramms II (KIP II) sind investive Mittel im Investitionsprogramm eingeplant.

An den Start gegangen ist in diesem Jahr der erweiterte Kindergarten in Lerbach sowie der Waldkindergarten. Der Bau des neuen Kindergartens auf dem Röddenberg soll im Frühjahr beginnen und verbessert laut Verwaltung die Betreuungssituation in Osterode erheblich. Eigentlich war er als Ersatzbau für den maroden Kindergarten Fuchshalle vorgesehen.

Ersatzbau steht an

Doch die Stadt wird von der Realität eingeholt, denn der bestehende Bedarf wird dadurch nicht gedeckt. So steht 2021/2022 ein weiterer Ersatzbau für den Kindergarten Fuchshalle an: "Derzeit werden diverse Modelle und Standorte geprüft, die unterschiedliche Auswirkungen auf den Haushalt haben können", sagt dazu Bürgermeister Jens Augat.

Weiterentwickelt werden soll auch das Jugendgästehaus, insbesondere durch Schaffung von Barrierefreiheit.

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