Michaela Stegmaier berichtet über Togo-Reise

Herzberg  Die Herzbergerin nahm dort an einem internationalen Esperanto-Jugendkongress teil.

Die Vorsitzende der Deutschen Esperanto-Jugend Michaela Stegmaier berichtete im Herzberger Esperanto-Klub über ihre Reise nach Togo.

Die Vorsitzende der Deutschen Esperanto-Jugend Michaela Stegmaier berichtete im Herzberger Esperanto-Klub über ihre Reise nach Togo.

Foto: Verein

Die Vorsitzende der Deutschen Esperanto-Jugend, Michaela Stegmaier, berichtete im Herzberger Esperanto-Klub über ihre zweiwöchige Reise nach Togo. Ein internationaler Esperanto-Jugendkongress mit Teilnehmern aus 26 Ländern fand Anfang August in der Stadt Aneho statt. Michaela war dort als Repräsentantin aus Deutschland. Es gab viele Vorträge in Esperanto. Die afrikanischen Gastgeber hätten keinerlei Mühe gescheut, erzählte Stegmaier. Die jungen Afrikaner und Europäer hätten sich gleich ohne Sprachbarriere bestens unterhalten und verstanden. Man hat viel zusammen unternommen. Abends spielten Bands und es wurde im afrikanischen Stil getanzt. Sie hat auch einen Preis bei einem Tanzwettbewerb gewonnen.

Das westafrikanische Land Togo hat circa 7,6 Millionen Einwohner, Lomé ist die Hauptstadt. Französisch ist die offizielle Amtssprache. Weitere große Nationalsprachen seien Ewe und Kabiyé. Die Geburtenrate in Togo sei sehr hoch. Die Lebenserwartung ist allerdings sehr niedrig. Straßennamen gäbe es selbst in Großstädten nicht, was Europäer etwas orientierungslos macht, wenn man keine Begleitperson hat.

Die Hygiene, wie auf den Toiletten und Duschen, entspricht nicht ganz den europäischen Vorstellungen, man müsse sich aber daran gewöhnen. Die Schüler und Jugendliche hätten auch Handys und Computer und kennen sich damit bestens aus. Togo gehöre nicht zu den armen Ländern Afrikas.

An die afrikanische Kost kann man sich gewöhnen. Bei den Ausflügen hätte sie viel von der besonderen Fauna und Flora mitbekommen und sie hätte auch viel fotografiert. Auch hätte sie Voodoo-Kultstätten gesehen. Neben den großen Religionen gäbe es teilweise auch heutzutage noch traditionelle Naturreligionen. Viele Afrikaner hätten noch nie einen weißhäutigen Menschen persönlich gesehen und versuchten schnell mal den Arm eines Europäers zu berühren.

Viele junge Afrikaner, die aus verschiedenen Ländern nach Togo gekommen waren, wurden zu einem deutsch-polnischen Seminar JES Ende des Jahres nach Stettin eingeladen. Auf das baldige interkulturelle Wiedersehen freuen sich alle Teilnehmer.

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