Trotzdem Weihnachten feiern

„Weihnachten findet statt – aber wie? In Gottesdiensten mit Maske, zu Hause im erlaubten Kreis oder besser ganz ohne Besuche?“

Weihnachten findet statt – aber wie? So lautet die Überschrift einer Pressemitteilung der Evangelisch-lutherischen Landeskirche und der Hanns-Lilje-Stiftung. Wieder eine Einladung zu einer Video-Konferenz, dachte ich im ersten Moment. In anschließenden Gesprächen aber wurde schnell deutlich, dass diese aktuelle und sehr berechtigte Frage uns alle betrifft, und viele Menschen geradezu umtreibt.

Wie werden wir in diesem Jahr Heiligabend zusammenkommen, wie werden wir in diesem Jahr Weihnachten feiern? In Gottesdiensten mit Maske, zu Hause im erlaubten Kreis oder besser ganz ohne Besuche? Welche Corona-Regeln werden an den Feiertagen gelten, wird der Teil-Lockdown weiter verschärft und zum harten Lockdown, werden wir uns auch an Heiligabend und an den Feiertagen nur mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen, werden die Geschäfte schließen müssen, und wie lange werden wohl die Weihnachtsferien dauern?

Vielleicht haben Sie sich ja auch schon mit diesen Fragen beschäftigt – sie in der Familie, im Freundeskreis oder in der Nachbarschaft diskutiert, ohne eine wirklich zufriedenstellende Lösung gefunden zu haben. „Weihnachten findet statt – aber wie?“ Antworten auf diese aktuelle und sehr berechtigte Frage möchten auch die Göttinger Wissenschaftlerin Dr. Viola Priesemann und Landesbischof Ralf Meister finden. In der Veranstaltungsreihe „Auf ein Wort“ der Hanns-Lilje-Stiftung widmen sie sich der These „#trotzdemWeihnachten“. Also: Weihnachten feiern trotz Corona.

Der nächste Politik-Gipfel am morgigen Sonntag könnte einige der Fragen beantworten. Vielleicht nutzen Sie ja den diesjährigen 3. Advent, um für sich zu klären, wie Sie und Ihre Lieben das Weihnachtsfest 2020 feierlich begehen können – trotz der Corona-Pandemie.

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