Kopfschmerzen, Übelkeit, Gestank: Essigsäure sorgt für Einsatz

Steina.  Beißender Geruch in der Mittagszeit sorgte für einen Einsatz der Feuerwehr in Steina. Vor Ort machten die Einsatzkräfte eine spezielle Entdeckung.

Einsatzkräfte in Schutzanzügen (Symbolbild).

Einsatzkräfte in Schutzanzügen (Symbolbild).

Foto: Sina Schuldt / dpa

Gefahrstoff klein – beißender Geruch auf Straße“ – so lautete das Gefahrenstichwort, mit dem um 12.57 Uhr am 9. Oktober die vier Ortsfeuerwehren der Stadt Bad Sachsa zu einem Gefahrstoffeinsatz nach Steina in die Lindenstraße gerufen wurden.

Anrufer ins Krankenhaus gebracht

Der Anrufer, welcher in der Nähe gearbeitet und den Notruf getätigt hatte, klagte beim Eintreffen der Wehren über Kopfschmerzen und Übelkeit. Er wurde durch den DRK-Rettungsdienst Bad Sachsa betreut und zur weiteren Beobachtung in das Herzberger Krankenhaus gebracht.

Nach Sondierung der Lage und Begehung des Grundstücks wurden in der Garage diverse Kanister mit Flüssigkeiten und Sprühdosen gefunden.

Essigsäure als Unkrautvernichtungsmittel

Als Auslöser des beißenden Geruchs konnte eine 60-prozentige Essigsäure ausfindig gemacht werden, welche als Unkrautvernichtungsmittel eingesetzt wurde.

Während des Einsatzes war die Lindenstraße für kurze Zeit voll gesperrt. Nach gut einer Stunde konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder einrücken.

Neben den Feuerwehren aus Bad Sachsa, Neuhof, Steina und Tettenborn mit insgesamt 37 Einsatzkräften waren der DRK-Rettungsdienst Bad Sachsa sowie die Polizei Bad Lauterberg im Einsatz.

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