Bad Lauterberg: Ein paar Baugrundstücke stehen noch frei

Bad Lauterberg  Stadtrat Lauterberg spricht nach Anfrage von Ratsherr Roland Stahl über freie Flächen in Bad Lauterberg und den Ortsteilen.

Einige wenige Plätze für Neubauten gibt es noch in der Kneippstadt.

Einige wenige Plätze für Neubauten gibt es noch in der Kneippstadt.

Foto: Mark Härtl / HK-Archiv

Ratsherr Roland Stahl (CDU) hat um eine Aufstellung über die freien, erschlossenen Grundstücke in der Kommune gebeten. In seiner Anfrage ging es ihm um Flächen in Bad Lauterberg und den Stadtteilen, die gewerblich oder privat bebaut werden können. Zudem wollte er wissen, was die Verwaltung in den vergangenen fünf Jahren für neue Bauflächen getan hat. Die Antworten auf die Anfragen gab Bürgermeister Dr. Thomas Gans (SPD) während der jüngsten Sitzung des Lauterberger Stadtrats. Auskunft konnte er nur über die städtischen Grundstücke geben, nicht über private.

Es stehen Flächen an den Straßen Am Paradies (1.000 Quadratmeter), Ginsterstraße (629), Am Bühberg (670 und 691) und Dachsweg (680) zur Verfügung. „Im Gewerbegebiet steht lediglich ein Grundstück noch zum Verkauf, wobei es mittlerweile einen Interessenten gibt“, berichtete Gans.

Verwaltungschef: Junge Familien bauen lieber neu

Konkrete Vorschläge für neue Baugebiete liegen nicht vor und wurden in den zurückliegenden fünf Jahren auch nicht erarbeitet. Ein Grund dafür ist, dass es im Stadtgebiet bislang viel Leerstand gibt. Aber: Junge Familie würden lieber neu bauen, bemerkte der Verwaltungschef. Einige Neubauten wurden durch sogenannte Nachverdichtung auf freien Fläche innerhalb bestehender Bebauung möglich. Dafür änderte der Rat verschiedene Bebauungspläne.

Ein Gewerbegebiet bei Osterhagen in Nähe der B243neu war in Planung. „Die Umsetzung konnte aufgrund der finanziellen Verhältnisse jedoch bisher nicht erfolgen.“ Gans verdeutlichte: Um Fördermittel zu bekommen, hätten mindestens drei Interessenten, die Gewerbe ansiedeln wollen, eine verbindliche Verpflichtungserklärungen unterschreiben müssen. Anschließend bemerkte Rainer Eckstein (BI), dass Häuser an der oberen Hauptstraße am Zerfallen sind. Es fehle an Energie, dort etwas zu bauen.

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