Die Kirche soll in Eisdorf bleiben

Eisdorf.  Der Verein war einer der ersten seiner Art im Kirchenkreis. Jetzt wird er 20 Jahre alt.

Der Vorstand von „Die Kirche bleibt im Dorf“ mit Pastor Klaus-Wilhelm Depker (2. v. li.).

Der Vorstand von „Die Kirche bleibt im Dorf“ mit Pastor Klaus-Wilhelm Depker (2. v. li.).

Foto: Petra Bordfeld / HK

Der Verein „Die Kirche bleibt im Dorf“ war mit seiner Gründung vor 20 Jahren einer der ersten Vereine dieser Art im Kirchenkreis Osterode am Harz. Der erste Vorsitzende, Joachim Jünemann, erinnerte sich in seiner Begrüßung zur Mitgliederversammlung daran, dass damals den kirchlichen Fördervereinen nicht zugetraut wurde, so lange zu überleben. „Die 20 Jahre haben aber allen gezeigt, dass es möglich ist, als kirchlicher Förderverein zu bestehen“.

Er sprach all denen, die zu dieser Langlebigkeit beigetragen hatten, ein großes Dankeschön aus. Ein besonderes Dankeschön ging an Pastor Christian Kunze, der sich 2000 für die Gründung des Vereins sehr eingesetzt hatte. In seinem Bericht erinnerte Joachim Jünemann daran, dass der 20. Advents-Markt am 1. Advent 2019 ebenso gut verlaufen sei, wie in den Jahren zuvor. Er dankte dem Vorbereitungsteam um Ulli Selzer dafür, dass sie das alles so gut vorbereitet hatten. Denn die Erträge aus diesen weihnachtlichen Märkten seien für die finanzielle Unterstützung der Kirchengemeinde ein wichtiger Bestandteil. Auf dieses Jahr zu sprechen kommend unterstrich er, dass die Pfarrstelle noch ausgeschrieben ist, die durch den Ruhestand von Pastor Wolfgang Teicke frei geworden sei. Mit Klaus-Wilhelm Depker habe man aber einen Vakanzvertreter, auf den man sich verlassen könne. Dieser rechnet damit, dass im März des kommenden Jahres ein neuer Pastor begrüßt werden könnte.

Vakanzvertreter, auf den man sich verlassen kann

Als es um die Beschlussfassung über die Vergabe der Mittel in 2020 seitens des Vereins an die Kirchengemeinde ging, einigte man sich darauf, dass für drei Jahre jährlich ein fixer Betrag festgeschrieben werden solle. So könne der Kirchenvorstand freier planen.

Allerdings soll bei dieser Neuerung der Kontakt nicht vernachlässigt werden, um bei Änderungen und außerplanmäßigen Ausgaben schnell reagieren zu können. Trotz der Festsetzung auf drei Jahre wird dann auf jeder Mitgliederversammlung darüber informiert, wie die Gelder verwendet wurden.

„Im zurückliegenden Jahr wurde in die Sanierung der Orgel in der Eisdorfer St. Georg-Kirche und in die Außenwände der Kapelle in Willensen investiert. In diesem Jahr stehen die Sanierung der Dachrinne des Pfarrhauses und die Renovierung des Gebäudes auf dem Plan“, berichtete Jünemann.

Bei den Terminen, die wegen der Corona-Pandemie entweder ausgefallen sind oder noch ausfallen könnten, ließ der erste Vorsitzende wissen, dass noch in einer besonderen Sitzung geklärt wird, ob der 21. Advents-Markt stattfinden kann. Schon ausgefallen sind die sieben Vorführungen, zu denen die Theatergruppe St. Georg im September und Oktober einladen wollte. „Kapitän gesucht“ soll aber bestimmt nicht untergehen. Geplant ist, im April und Mai 2021 ins zum Theater umgebauten Gemeindehaus einzuladen. Es bleibt aber abzuwarten, wie es mit Covid 19 weitergeht. Abschließend galt es noch, einen Kassenprüfer oder eine Kassenprüferin zu wählen, der einstimmige Beschluss fiel auf Christa Aschoff, welche die Entscheidung annahm.

Zur Information: Die Absage des Advents-Marktes, der am 1. Advent 2020 stattfinden sollte, steht mittlerweile fest.

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