Wolfenbütteler C&S-Gruppe will nach China

David Bollati, Geschäftsführer der C&S Group, enthüllt mit seinen chinesischen Kooperationspartnern das Firmenschild der Catarc Aeri C&S Intelligence Technology Co. LTD.

David Bollati, Geschäftsführer der C&S Group, enthüllt mit seinen chinesischen Kooperationspartnern das Firmenschild der Catarc Aeri C&S Intelligence Technology Co. LTD.

Foto: C&S Group

Wolfenbüttel.  Das Wolfenbütteler Unternehmen C&S Group hat einen Kooperationsvertrag mit dem chinesischen Tüv geschlossen, um auf dem Markt in Fernost Fuß zu fassen.

Die Wolfenbütteler C&S Group hat einen Kooperationsvertrag mit der chinesischen Firma China Automotive Technology and Research Center (Catarc) sowie Toyota Tsusho Nexty Electronics geschlossen. Gemeinsam wollen die Unternehmen ein Joint Venture gründen, das den Wolfenbüttelern den Einstieg in den chinesischen Markt erleichtern soll. Das schreibt die C&S Group in einer Mitteilung.

Das Catarc sei die größte staatliche Forschungsstelle für Autos in China und gelte als eine Art Staats-Tüv. Die vor zehn Jahren gegründete C&S Group ist im Bereich vernetzte Systeme im Automobilbau tätig. Vor allem als Prüf- und Testhaus sind die Wolfenbütteler ein Partner großer Autohersteller. Im Unternehmen arbeiten derzeit 35 Personen, neun sollen im neu gegründeten Joint Venture tätig sein. Ihr Fokus liegt auf der Unterstützung bei der Analyse und Konzeptionierung von vernetzten Steuergeräten in Fahrzeugen auf dem chinesischen Markt.

Wie wichtig die Kooperation für das Wolfenbütteler Unternehmen werden könnte, wird anhand der Zahlen deutlich: „In China gibt es mehr als 1000 Fahrzeughersteller und die zahllosen Zulieferbetriebe kommen noch dazu“, berichten die C&S-Geschäftsführer Frank Fischer und David Bollati. „Unser Ziel ist es, die wachsende Nachfrage in diesem Bereich mit lokaler Unterstützung zu bedienen.“