Deutsche Verfolger-Teams abgehängt - Pechstein im Finale

Claudia Pechstein (r) und Sofie Karoline Haugen (l) aus Norwegen in Aktion.

Claudia Pechstein (r) und Sofie Karoline Haugen (l) aus Norwegen in Aktion.

Foto: dpa

Heerenveen. Zum Auftakt des Weltcups der Eisschnellläufer in Heerenveen sind die deutschen Verfolgungs-Teams nicht in die Nähe des Podests gelaufen.

Die fünfmalige Olympiasiegerin Claudia Pechstein, die im Februar 49 Jahre alt wird, lief im Team mit den Weltcup-Neulingen Mareike Thum (Darmstadt) und Josephine Heimerl (Inzell) in 3:10,94 Minuten auf Platz sieben unter acht gestarteten Trios. Das siegreiche Team Kanadas war in 2:56,71 Minuten rund 14 Sekunden schneller als die Deutschen.

Nur reichlich eine Stunde später schafften Pechstein und Thum den Einzug in das Finale des Massenstartrennens. Die Berlinerin Pechstein wurde mit neun Sprintpunkten Fünfte ihres Halbfinales, die fünffache Inlineskate-Weltmeisterin Thum holte im anderen Semifinale elf Zähler und wurde Vierte.

Erstmals seit dem 3. Dezember 2016 stand auch wieder ein deutsches Herren-Trio am Start einer Team-Verfolgung. Lukas Mann (Berlin), Stefan Emele (Erfurt) und Noel Müller (Erfurt) landeten mit rund 20 Sekunden Rückstand auf Gewinner Niederlande gleichfalls auf dem siebten Platz. Allein zwei gestürzte Teams lagen noch hinter den Deutschen.

© dpa-infocom, dpa:210122-99-134787/3

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