Extremsport

Alles ist bereit für den größten Hindernislauf der Region

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Beim Great Barrier Run in Göttingen.

Beim Great Barrier Run in Göttingen.

Foto: Verein / Veranstalter

Göttingen.  Am Samstag findet in Göttingen der Great Barrier Run statt. Rund 2.500 Sportler gehen an den Start. Es gibt ein umfangreiches Hygienekonzept.

Die Sportlerinnen und Sportler aus der ganzen Region fiebern derzeit dem anstehenden Samstag entgegen: Nach einem Jahr coronabedingter Pause ist es am 18. September wieder soweit: Der Great Barrier Run powered by Cube Store Göttingen geht wieder an den Start – der größte Hindernislauf Südniedersachsens.

„Es ist eine lange Zeit ohne Hindernisse und Matsch gewesen, die hinter uns liegt, aber jetzt geht es endlich wieder los“, blickt Mitorganisator Nicolas Karasch auf den unmittelbar bevorstehenden Start des Great Barrier Run. „Umso mehr freuen wir uns, dass dieses Jahr die Eröffnung durch den Oberbürgermeister Rolf Georg Köhler vorgenommen wird“, so Karasch weiter. Um 8.45 Uhr wird Köhler den Startschuss geben.

Rund 2.500 Aktive sind dabei

Und nicht nur die Vorfreude im Organisationsteam ist riesig, auch die rund 2.500 Aktiven freuen sich auf die 23 Hindernisse der 6. Ausgabe des Great Barrier Run. 350 Kinder starten ab 9 Uhr mit ihren Eltern bei der Sparkassen Kids Trophy, mehr als 200 Schülerinnen und Schüler sind ab 10.10 Uhr bei der BKK Technoform Kids Trophy dabei. Mehr als 100 Firmen nehmen zudem an der Sonderwertung SJS Rechtsanwälte Company Trophy teil. Es wird das Unternehmen gesucht, welches die Hindernisse am besten im Team gemeinsam überwindet. Um die Trophy zu gewinnen ist daher Zusammenarbeit gefragt.

Die SJS Rechtsanwälte Company übernimmt in diesem Jahr erstmals das Namenssponsoring. „Wir sind schon seit Jahren als begeisterter Sport- und Kultursponsor in der Region aktiv. Der Great Barrier Run hat sich in den letzten Jahren zu einer der außergewöhnlichsten Sportveranstaltungen der Region entwickelt. Wir freuen uns sehr, dass wir als Namenspartner der Firmenwertung den Great Barrier Run unterstützen können“, so Dr. Alexander Schneehain von SJS.

46 Hindernisse auf der Langstrecke

Die normale Strecke ist mit 6 km bereits anspruchsvoll. Für besonders Hartgesottene geht es am Samstag sogar über 12 km, zwei Mal gilt es dann, den Rundkurs auf dem Gelände des Göttinger Hochschulsports zu bewältigen, somit müssen die Sportler auf der Langstrecke 46 Hindernisse überwinden. „Die Hindernisse werden den Teilnehmenden wieder alles abverlangen. Wir haben wieder neue Hindernisse wie Mud and Down auf dem Parcours verteilt und bestehende Hindernisse modifiziert“, erklärt Projektleiter Lukas Dannenberg.

Auch neben der Strecke wird wieder einiges geboten: Es wird zwei Kinderhüpfburgen in der Aldi Nord Kids-Area geben und durch den Haupt- und Namenssponsor Cube Store Göttingen wird ein Rad im Wert von mehr als 1.000 Euro verlost. Die bekannten DJs Elence und Prala heizen gemeinsam mit dem Moderatorenteam Jan Fragel und Nils Leunig ein. Und auch kulinarisch wird einiges auf der beliebten Foodtruck Meile geboten.

Mit der Typisierungsaktion der Abteilung Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Göttingens wird es dieses Jahr noch eine besondere Aktion geben, so dass sich Interessierte direkt vor registrieren lassen können. „Es ist immer unser Ziel, dass der Great Barrier Run ein Familiensportfest für ganz Südniedersachsen ist, mit dem wir auch soziale Verantwortung übernehmen. Beim diesjährigen Lauf haben wir wieder ein Programm auf die Beine gestellt, welches sich sehen lassen kann“, freut sich Dannenberg.

Corona-Regeln beim GBR

Natürlich ist die Durchführung des Great Barrier Run in Coronazeiten nur mit einer speziellen Organisation und Hygienekonzept möglich. Basis des Hygienekonzeptes ist die Einrichtung eines Veranstaltungsbereiches, der nur über zwei Ein- und Ausgänge im Sprangerweg und der Gutenbergstraße zu betreten ist, wenn eines der 3G-Voraussetzungen erfüllt ist, also die Person geimpft, genesen oder getestet ist.

Die Ausweisung ob jemand geimpft oder genesen ist, muss über die Corona-Warn-App, die CovPass-App, oder entsprechenden schriftliche Nachweis im Original geschehen. Der Schnelltest muss bei einer offiziellen Teststation vorgenommen werden und darf maximal 24 Stunden vor betreten des Eventgeländes vorgenommen worden sein. Jeder über sechs Jahre, der nicht geimpft oder genesen ist, muss diesen Test vorlegen. Wichtig: Auch Schülerinnen und Schüler müssen diesen Schnelltest einer offiziellen Teststation vorlegen.

Die Kontaktnachverfolgung wird mittels Luca-App, welche an das Gesundheitsamt Göttingen angeschlossen ist, sichergestellt und ist für alle Aktiven und Zuschauenden verpflichtend. Sollte die App nicht installiert sein, so ist zur Not auch ein Eintragen auf einer Liste möglich. „Wir empfehlen allen für den schnellen Zutritt zum Gelände, sich digital auszuweisen und per Luca zu registrieren, so dass wir Warteschlangen vermeiden können“, erklärt Karasch das Konzept. „Die Tests sollten, wenn möglich, direkt am Freitag an einer Teststation im Stadtgebiet vorgenommen werden,“ so Karasch weiter. Tests können aber auch durch das ASC-Testmobil kostenpflichtig direkt am Gelände vorgenommen werden.

Weitere Informationen unter www.great-barrier-run.de.

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