Norddeutsche Fußball-Vereinsvertreter treffen sich digital

Bremen.  Bei dem außerordentlichen Verbandstag am 25. Juni soll der vom Verband vorgeschlagene Abbruch der Regionalligen beschlossen werden.

Beim Fußball.

Beim Fußball.

Foto: Robert Koch / HK

Das Präsidium des Norddeutschen Fußball-Verbandes hat in seiner Videokonferenz das Datum des Außerordentlichen Verbandstag festgelegt. Dieser wird am Donnerstag, 25. Juni, um 18.30 Uhr in digitaler Form stattfinden. Nötig wird der Außerordentliche Verbandstag, da der Beschluss des Präsidiums vom 22. Mai auf Abbruch der laufenden Spielzeit 2019/2020 in den sechs norddeutschen Regionalligen aufgrund der Corona-Pandemie von den Mitgliedern des Verbandes offiziell bestätigt werden muss.

Zum ersten Mal in der Geschichte wird der Verbandstag in digitaler Form veranstaltet. Die immer noch geltenden Abstandsregelungen machen eine Austragung in herkömmlicher Form unmöglich. „Dieser digitale Außerordentliche Verbandstag ist eine besondere Herausforderung für den Verband“ erklärt NFV-Präsident Günter Distelrath. „Aber die Gesundheit aller Beteiligten steht nach wie vor im Vordergrund. Wichtig ist, dass nach diesem letzten Schritt ein Schlussstrich unter die Saison 2019/2020 gezogen werden kann und alle Vereine absolute Gewissheit haben, in welcher Liga sie in Zukunft starten werden“, so Distelrath weiter.

Der digitale Verbandstag des Norddeutschen Fußballverbands ist dabei fast eine Generalprobe für den zwei Tage später am 27. Juni anstehenden Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbands, dessen Präsident ebenfalls Distelrath ist. Auch dieser Verbandstag soll in digitaler Form abgehalten werden.

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