Eintracht besiegt Zwickau verdient mit 3:1

Braunschweig.  Zweites Spiel unter Trainer Marco Antwerpen, zweiter Sieg für die Eintracht: Braunschweigs Fußballer gewinnen gegen Zwickau 3:1.

Braunschweigs Robin Becker (#14) bejubelt seinen Treffer zum 3:0 während der Fußball-Partie in der 3. Bundesliga am 17. Spieltag zwischen Eintracht Braunschweig und dem FSV Zwickau am Montag, 2. Dezember, im Eintracht-Stadion in Braunschweig.

Braunschweigs Robin Becker (#14) bejubelt seinen Treffer zum 3:0 während der Fußball-Partie in der 3. Bundesliga am 17. Spieltag zwischen Eintracht Braunschweig und dem FSV Zwickau am Montag, 2. Dezember, im Eintracht-Stadion in Braunschweig.

Foto: Florian Kleinschmidt / Florian Kleinschmidt/BestPixels.de

Das war endlich mal wieder ein guter Auftritt von Eintracht Braunschweig im Stadion an der Hamburger Straße. Nach zuletzt vielen dürftigen Heimspielen präsentierte sich der Fußball-Drittligist am Montagabend gegen den FSV Zwickau zumindest über weite Strecken in Form und gewann mit 3:1 (2:0). Nur am Ende verloren die Löwen etwas die Linie. Durch den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter Trainer Marco Antwerpen rückten die Blau-Gelben auf den dritten Tabellenplatz vor. Besonders die erste Hälfte der Eintracht war bärenstark. Bereits beim Anstoß machten die Löwen klar, in welche Richtung sich das Spiel entwickeln sollte. Der Ball wurde schnell nach vorne gespielt, drei, vier Spieler setzten sofort nach. Druck, Druck, Druck lautet die Devise, die Antwerpen ausgegeben hatte. Anders als in den vergangenen Wochen unter Ex-Coach Christian Flüthmann machten die Braunschweiger von Beginn an vor 16.190 Zuschauern klar, wer die Heimmacht ist.

Starker Einsatz zahlt sich aus

Laufbereitschaft und Intensität waren hoch, nur die Präzision im Abspiel fehlte etwas. Drei, vier Fehlpässe erlaubten sich die Eintracht-Profis in der Anfangsphase, auch erfahrene Spieler wie Kapitän Bernd Nehrig.Doch der Ansatz stimmte. Zwickau war sichtlich beeindruckt von der Wucht und Bedingungslosigkeit mit der die Löwen den Weg nach vorne suchten. Marcel Bär, Nick Proschwitz (4.), der starke Niko Kijweski (6.) und Martin Kobylanski (7.) hätten bereits früh für die Führung sorgen können, doch mit Glück hielten die Gäste das 0:0.

Aber die Eintracht ließ sich durch das Auslassen der Torchancen nicht entmutigen. Sie war weiter die tonangebende Mannschaft, auch wenn sich bei Ballbesitz – vor allem in der Vierer-Abwehrkette, in der mit Kevin Goden und Felix Burmeister zwei neue Spieler agierten – immer wieder ein paar Unsicherheiten offenbarten. Doch davor gab Nehrig als alleiniger Sechser unterstützt von Danilo Wiebe und Kobylanski dem Eintracht-Spiel Struktur. Und im Angriff setzten die drei Spitzen Mike Feigenspan, Bär und Proschwitz Zwickaus Abwehr gut unter Druck.

Proschwitz gehörte zu den starken Spielern

Besonders Proschwitz wirkte wie ausgewechselt, kämpfte und rackerte und war viel mehr ins Spiel eingebunden als zuletzt. In der 27. Minute wurde diese deutliche Steigerung gegenüber dem Chemnitz-Spiel auch belohnt. Proschwitz fand mit einer tollen Flanke den Kopf von Bär – 1:0. Zwei Minuten später legte Eintracht nach. Die Zwickauer Abwehr wurde erneut so unter Druck gesetzt, dass Fabio Viteritti den Ball in den Fuß von Bär spielte. Dessen Zuspiel verwertete Kobylanski – 2:0. Torchancen der Gäste? Zunächst Fehlanzeige. Nur einmal musste Torwart Jasmin Fejzic bei einem Schuss von Elias Huth richtig eingreifen (35.).

Nach dem 2:0 nahm die Eintracht etwas Tempo aus der Partie, blieb aber Herr der Lage. Zunächst auch in der zweiten Hälfte. Beckers 3:0 sorgte für zusätzliche Sicherheit. Wieder war der Wille für den Erfolg entscheidend. Einen Freistoß von Kobylanski verpasste Burmeister zunächst knapp, aber Becker kam mit Wucht aus dem Rückraum herangerauscht und drosch den Ball ins Netz (56.). Das Spiel war damit praktisch entschieden. Vielleicht führte das dazu, dass die Braunschweiger etwas nachlässig wurden. Ronny König nutzte das für Zwickau aus und verkürzte auf 3:1 (67.).

Nervenkitzel bis zum Schluss

So ein bisschen wurde deshalb um den Sieg nochmal gezittert. Auch weil der Ball ein zweites Mal im Eintracht-Tor landete. Doch der Treffer wurde wegen Abseits nicht gegeben (72.). Trotzdem ließen die Löwen am Ende Souveränität vermissen. Kurz vor Schluss verhinderte Fejzic mit zwei guten Paraden einen zweiten Gegentreffer.

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