Hannover. Niedersachsens Ministerpräsident schaltet sich zunehmend in die Wolfsdebatte ein. Ein Treffen in Berlin nährt die Hoffnung auf Verbesserungen.

Dass es den großen Durchbruch nicht geben würde, war absehbar: Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hatte ausdrücklich vor Lockerungen beim Schutzstatus des Wolfs gewarnt, und die EU hat bei dem Thema ein gewichtiges Wort mitzureden. Doch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und sein Umweltminister Christian Meyer (Grüne) zeigten sich nach einem Gespräch mit Lemke am Mittwoch zuversichtlich: Weil sprach von konstruktiven Gesprächen, und Lemke kündigte Vorschläge für den September an. „Die konkrete Individualisierung einzelner Tiere reicht nicht aus“, sagte Weil nach dem Treffen zur bisherigen Strategie, Einzeltiere zu „entnehmen“. Bis November soll Klarheit herrschen.