Blaulicht

Telefonbetrug: Polizei warnt vor falschen Europol-Mitarbeitern

Die Polizei gibt Tipps, damit es nicht zum Vermögensverlust kommt.

Die Polizei gibt Tipps, damit es nicht zum Vermögensverlust kommt.

Foto: fizkes / Shutterstock (Symbol)

Northeim.  Nicht reinfallen: Betrüger geben sich am Telefon als Mitarbeitende von Europol oder Interpol aus. Eine Northeimerin hat so 1.000 Euro verloren.

Immer wieder geben sich Betrüger am Telefon als Mitarbeitende von Interpol oder Europol aus und erbeuten durch geschickte Gesprächsführung Bargeld von den Betrugsopfern. Davor warnt die Polizei.

So erhielt auch eine Frau aus Northeimer am Montag einen Anruf von einem angeblichen Interpol-Mitarbeiter, der sie unter dem Vorwand eines Identitätsdiebstahles aufforderte, ihr Bargeld von ihrem Konto auf Google-Play-Karten zu laden, um so eine Sperrung ihres Bankkontos zu umgehen.

Northeimerin entstehen 1.000 Euro Schaden bei „Interpol“-Telefonbetrug

Durch die professionelle und schlüssige Gesprächsführung des Betrügers kam die Geschädigte der Aufforderung nach und gab die Gutscheincodes der Karten am Telefon heraus, erklärt die Polizei. Der dadurch entstandene Vermögensschaden beläuft sich auf circa 1.000 Euro.

Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche: „Folgen Sie keinen Aufforderungen am Telefon und legen Sie sofort auf. Lassen Sie sich in keinerlei Gespräche verwickeln und schon gar nicht unter Druck setzen. Fragen Sie bei der eigenen Hausbank oder der örtlichen Polizeidienststelle nach und lassen Sie sich nicht von dem Anrufer verbinden.“

Weitere Informationen zu dieser und anderen Betrugsmaschen am Telefon gibt es unter www.polizei-beratung.de.

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