Karl-Heinz Ackert ist verstorben

Braunlage  Die Harzer Eishockeyfamilie trauert um einen langjährigen Wegbegleiter.

Heinzi Ackert bei einer Eishockey-Sonderausstellung im Heimatmuseum Braunlage.

Heinzi Ackert bei einer Eishockey-Sonderausstellung im Heimatmuseum Braunlage.

Foto: Heimatmuseum Braunlage

Die Eishockeyfamilie im Harz und die Schiedsrichter besonders im Norden trauern um Karl-Heinz Ackert. Weit mehr als 50 Jahren war er ein treuer Weggefährte und Unterstützer.

Heinzi, wie der stämmige Harzer Bursche schon immer gerufen wurde, als ein Braunlager Eishockey-Urgestein zu bezeichnen, ist fast noch untertrieben. Als Spieler stand „Mc. Essig“ für den WSV Braunlage auf dem Eis, das allerdings nicht im erst später erbauten Wurmbergstadion, sondern noch auf dem zugefrorenem Kurteich.

Nach der eigenen Karriere wechselte er die Seiten und wurde Schiedsrichter. Als Schiedsrichter-Ausbilder und Beobachter war der Braunlager anschließend für den DEB und auf Landesebene tätig, wohl kaum ein Unparteiischer aus dem Eishockey-Norden hat in den vergangenen Jahrzehnten nicht von und bei Ackert gelernt. Seinen jüngeren Kollegen stand er dabei bis zuletzt immer mit Rat und Tat unterstützend zur Seite, stets hilfsbereit und mit einem Harzer Spruch auf den Lippen. Der Braunlager war zudem im erweiterten Vorstand des NEV tätig, zuerst als Mitglied im Kontrollausschuss, später leitete er den Kontrollausschuss viele Jahre als Vorsitzender.

Karl-Heinz Ackert ist am 2. Januar im Alter von 80 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.

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