HSB stellen Betrieb wegen Orkanböen ein

Harz.  Sturm „Victoria“ fegte am Sonntag mit 140 Stundenkilometern über den Brocken. Erst vor einer Woche sorgte „Sabine“ für Orkanböen mit Spitzenwerten.

Eine Dampflokomotive der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) am Bahnhof Wernigerode.

Eine Dampflokomotive der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) am Bahnhof Wernigerode.

Foto: Klaus-Dietmar Gabbert / ZB

Wegen heftiger Böen haben die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) ihren Betrieb komplett eingestellt. Ab Sonntagmittag würden keine Züge mehr starten, sagte HSB-Sprecher Dirk Bahnsen in Wernigerode. Einzige Ausnahme sei ein Abschnitt zwischen Ilfeld und Nordhausen in Thüringen. Grund sei der heftige Sturm ‘Victoria’, der aufziehe, sagte Bahnsen.

Am Morgen hieß es zunächst, dass vorerst lediglich mehrere Fahrten auf den Brocken gestrichen seien. Ob der Betrieb am Montag wieder aufgenommen werden könne, blieb zunächst unklar.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) war auf dem höchsten Berg des Landes für Sonntag mit extremen Orkanböen von mehr als 140 Kilometern pro Stunde zu rechnen. Das Unwetter mit ortsweise Regen soll die kommenden Tage anhalten. Auch im Tiefland sollte es laut DWD stürmisch werden. Die Temperaturen sollten zeitweise im milden zweistelligen Bereich liegen.

Auf dem Brocken hatte erst vor einer Woche Sturmtief „Sabine“ für extreme Orkanböen mit Spitzenwerten von 171 Kilometern pro Stunde gesorgt. Die HSB stellte ihren Betrieb daher zeitweise ein. Nach dem Sturm mussten die Strecken zunächst wieder freigeräumt werden.

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