Jagd im Harz endet anders als erwartet

Eine wenig  erfolgreiche Jagd vermelden die Landesforsten am Wurmberg: Nur ein Reh wurde am Mittwoch, 23, Oktober, bei der groß angelegten Aktion geschossen. (Symbolbild)

Eine wenig erfolgreiche Jagd vermelden die Landesforsten am Wurmberg: Nur ein Reh wurde am Mittwoch, 23, Oktober, bei der groß angelegten Aktion geschossen. (Symbolbild)

Foto: Smarko / pixabay.com

Braunlage.  Trotz weitläufiger Sperrung des Waldgebiets am Wurmberg und großem Jagdaufgebot wurde am Mittwoch nur ein Tier erlegt.

Wegen einer groß angelegten Jagd war der Wurmberg am Mittwoch für Wanderer und Ausflügler sechs Stunden lang komplett gesperrt. Es sollte Rotwild in großer Zahl erlegt werden. Die Jagd sei allerdings andres ausgegangen als erhofft, sagte ein Sprecher der Landesforsten. Die Jäger hätten lediglich ein Rothirschkalb geschossen.

Das Rotwild habe sich vermutlich weitgehend vom Wurmberg in andere ruhigere Regionen im Oberharz zurückgezogen. Grund dafür könnten seit Wochen anhaltende Waldarbeiten sein. Die Landesforsten lassen am Wurmberg massenhaft vom Borkenkäfer befallene Fichten fällen. Grundsätzlich gebe es im Dreiländereck aber zu viel Rotwild, sagte der Sprecher. Die Tiere schälen vor allem im Winter die Rinde von jungen Laubbäumen und bringen die Stämme damit zum Absterben.

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