Gewalttat in Grone: Spendenkonto für Angehörige eingerichtet

Göttingen.  Die Kirchengemeinde St. Petri hat ein Spendenkonto für die Angehörigen der Opfer der Gewalttat von Grone eingerichtet. Auch der Weiße Ring hilft.

Eine Rose liegt Ende September nahe des Tatorts im Göttinger Ortsteil Grone im Laub.

Eine Rose liegt Ende September nahe des Tatorts im Göttinger Ortsteil Grone im Laub.

Foto: Swen Pförtner / dpa

Die Kirchengemeinde St. Petri hat ein Spendenkonto für die Angehörigen der Opfer der Gewalttat von Grone eingerichtet: St. Petri-Grone, Bankverbindung: Sparkasse Göttingen, IBAN: DE77 2605 0001 0000 0008 28, Verwendungszweck: 4815-31100-99 „Trauer in Grone“.

Auch die Opferhilfsorganisation Weißer Ring bietet Betroffenen der Gewalttat in Grone unbürokratische Hilfe an. „Unser Verein steht den Familien der Opfer und auch den Zeugen, die diese schreckliche Tat miterleben mussten, zur Unterstützung jederzeit zur Verfügung“, sagte Rainer Bruckert vom Weißen Ring-Landesverband. Neben einer kurzfristigen finanziellen Hilfe könne die Opferorganisation auch bei Beratungen weiterhelfen. „Selbstverständlich stehen wir bereit“, betonte Steffen Hörning, Leiter der Außenstelle des Weißen Rings in Göttingen. Seine 14 ehrenamtlichen Mitarbeiter und er pflegten seit Jahren gute Kontakte zur Göttinger Polizei, Gerichten, Staatsanwaltschaft und der dortigen Traumaambulanz sowie weiteren Partnern im Hilfenetzwerk.

Bereits einen Tag nach der Tat am 26. September habe der Weiße Ring Betroffenen weiterhelfen können, sagte Hörnig. Demnach vermittelten die Helfer einer traumatisierten Augenzeugin durch ihr Netzwerk kurzfristig einen Termin bei einer Therapeutin.

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