Göttingen-Tatort: Furtwängler und Kasumba ermitteln wieder

Göttingen.  Unter dem Arbeitstitel „Krieg im Kopf“ wird ab Mitte August der neue Göttinger Tatort gedreht. Die Ausstrahlung ist für 2020 geplant.

Im letzten Jahr spielten Florence Kasumba und Maria Furtwängler als Ermittlungsteam Anaïs Schmitz und Charlotte Lindholm im ersten Göttingen-Tatort das erste Mal gemeinsam.

Im letzten Jahr spielten Florence Kasumba und Maria Furtwängler als Ermittlungsteam Anaïs Schmitz und Charlotte Lindholm im ersten Göttingen-Tatort das erste Mal gemeinsam.

Foto: Swen Pförtner / dpa

„Ab Mitte August wird der nächste Göttingen-Tatort gedreht.“ Das hat der Leiter der Abteilung Film, Familie und Serie des NDR, Christian Granderath, verraten. Der Arbeitstitel des neuen Kriminalfilms lautet „Krieg im Kopf”. Zur Handlung des NDR-Krimis will der Fernsehfilmchef noch nicht zu viel verraten. Nur so viel: „Charlotte Lindholm gerät dieses Mal in Lebensgefahr”, sagt Granderath.

Auch im neuen Tatort spielt Maria Furtwängler wieder Charlotte Lindholm, die Ermittlerin des Landeskriminalamtes, die aus Hannover nach Göttingen zwangsversetzt wurde. „Maria Furtwängler ist wieder an der Seite von Florence Kasumba zu sehen”, so Granderath. Sie verkörpert die Rolle der Göttinger Kommissarin Anaïs Schmitz. Das Drehbuch hat nach Angaben von Granderath der Grimme-Preisträger Christian Jeltsch geschrieben. Regie führt Jobst Oetzmann. „Premiere hat die Tatort-Folge 2020”, so Granderath.

Im vergangenen Juni und Juli wurde der erste Göttingen-Tatort mit dem neuen Team Maria Furtwängler (als Ermittlerin Charlotte Lindholm) und Florence Kasumba (als Kommissarin Anaïs Schmitz) gedreht. Der Titel des Streifens: „Das verschwundene Kind“. Das Produktionsteam war damals unter anderem am Iduna-Zentrum und an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit den Dreharbeiten beschäftigt.

Zu sehen war der Film erstmals Ende Januar in einer Preview im Göttinger Cinemaxx. Beide Hauptdarstellerinnen waren zu Gast und wurden unter anderem von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) empfangen. Auch zahlreiche Göttinger Komparsen durften den Streifen vorab im Kino sehen. Im TV wurde der Film am 3. Februar erstmals gezeigt (wir berichteten).

Bereits im Jahr 2004 drehte Furtwängler in Hann. Münden, in der Aula der Universität und am „Kauf Park“ einen NDR-Tatort.

Im vergangenen Jahr hat eine Agentur in Göttingen ein großes Casting für Komparsen organisiert – rund 200 „Typen“ wurden gesucht. Auch für den neuen Tatort steht ein Casting in Aussicht. „Ja, es wird voraussichtlich ein Comparsen-Casting geben – mehr können wir dazu im Moment noch nicht sagen“, teilt NDR-Sprecherin Iris Bents mit. Auf die für den vorherigen Göttinger Tatort Gecasteten werde die Produktion aber nicht zurückgreifen.

Szenen eines weiteren „Tatort“ wurden 2013 in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf gedreht. In „Freigang“ ermittelte Kommissar Thorsten Lannert (Richy Müller) undercover als Vollzugsbeamter. Im Film fährt der Kommissar auf der Siekhöhenallee entlang.

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