Bürgermeister danken für Unterstützung

Northeim  Projekt Fachwerkfünfeck arbeitet künftig eng mit Kreisen Göttingen und Northeim zusammen.

Die Bürgermeister des Fachwerkfünfecks: (stehend v.li.) Wolfgang Nolte (Duderstadt), Dr. Sabine Michalek (Einbeck), Klaus Becker (Osterode), (sitzend) Harald Wegener (Hann. Münden) und Simon Hartmann (Northeim).

Die Bürgermeister des Fachwerkfünfecks: (stehend v.li.) Wolfgang Nolte (Duderstadt), Dr. Sabine Michalek (Einbeck), Klaus Becker (Osterode), (sitzend) Harald Wegener (Hann. Münden) und Simon Hartmann (Northeim).

Foto: Fachwerkfünfeck

Die Kreistage der Landkreise Göttingen und Northeim haben für das Haushaltsjahr 2019 eine Kostenbeteiligung an der Finanzierung des Projektes Fachwerkfünfeck beschlossen. Sie entsprachen damit einem Antrag der fünf beteiligten Städte. Jetzt trafen die fünf Bürgermeister zu ihrer turnusmäßigen Sitzung in Northeim zusammen und besprachen auch die künftige Zusammenarbeit mit den Landkreisen. „Wir freuen uns sehr über die Entscheidung der Kreistage und bedanken uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir möchten sehr gern gemeinsam mit den Landkreisen an den Zielen und Strategien für die Zukunft von Südniedersachsen arbeiten“, fasste Simon Hartmann, Northeims Bürgermeister, die Besprechung zusammen.

Erste vertiefende Gespräche zur Kooperation mit den Landkreisen fanden bereits im Januar statt und werden nun intensiviert. Zudem freuen sich die fünf Städte, dass Land und Bund die Arbeit des Fachwerkfünfecks wahrgenommen haben und nach konkreten Unterstützungsmöglichkeiten suchen.

Alle Beteiligten sind sich einig, dass unter Berücksichtigung des demografischen Wandels, die Zukunft von Wohnraum, das Flächenmanagement und die Gestaltung der Stadt- und Ortskerne gemeinsam geplant und die Attraktivität von Südniedersachsen zum Leben und Arbeiten und als touristisches Ziel gewahrt werden muss. Die hiesigen Gebäude prägen die regionale Identität der Bewohner, ermöglichen individuelles Wohnen in Häusern mit einer zum Teil Jahrhunderte zurückreichenden Geschichte, stellen aber für die Hausbesitzer häufig bei Sanierungsarbeiten eine erhöhte finanzielle Belastung dar. Hier können die Baufachabteilungen und Unteren Denkmalschutzbehörden der Städte und Landkreise eine qualifizierte Beratung bieten und bei der Ermittlung von Steuererleichterungen und Fördermitteln Hilfe leisten. Auch im Denkmal sind energetische Sanierung und barrierefreies Wohnen wichtige Themen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder