Autobahnpolizei Braunschweig

Bundeswehr-Lkw prallt auf A2 in Stauende – 850.000 Euro Schaden

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Ein Lastwagen der Bundeswehr ist am Dienstag auf der Autobahn 2 nahe Braunschweig in ein Stauende geprallt.

Ein Lastwagen der Bundeswehr ist am Dienstag auf der Autobahn 2 nahe Braunschweig in ein Stauende geprallt.

Foto: Dirk Fochler

Braunschweig.  Auf der Autobahn 2 in Braunschweig hat es am Dienstagvormittag gleich zweimal gekracht. Drei Verletzte und fünf demolierte Lkw sind die Folge.

Ein Lastwagen der Bundeswehr ist am Dienstag auf der Autobahn 2 bei Braunschweig in ein Stauende geprallt. Nach Polizeiangaben wurden drei Menschen verletzt, es entstand ein Schaden von rund 850.000 Euro.

Nach einem kleineren Unfall, bei dem zwischen Braunschweig-Nord und Braunschweig-Hafen zwei Lkw kollidierten und eine Person verletzt wurde, hatte sich ein Stau gebildet. Dadurch musste ein 30-jähriger LKW-Fahrer bremsen. Der ihm folgende 60-jährige Lkw-Fahrer schaffte es nicht mehr rechtzeitig und fuhr auf den Lkw des 30-Jährigen auf.

Ein 23-jähriger Fahrer eines Lkw der Bundeswehr wiederum schaffte es ebenfalls nicht mehr rechtzeitig zu bremsen und fuhr auf den Sattelzug auf. Bei dem Unfall wurden der 60-jährige Fahrer schwer, sowie die beiden Fahrzeuginsassen des Bundeswehr-Lkw leicht verletzt. Alle wurden in nahegelegene Krankenhäuser zu weiteren Behandlung gebracht.

Zehn Kilometer Stau mittags auf der Autobahn 2 in Braunschweig

Für die Unfallaufnahme wurden zwei Fahrstreifen in Fahrtrichtung Hannover gesperrt. Neben der Berufsfeuerwehr Braunschweig und der Autobahnpolizei Braunschweig waren auch die zuständigen Feldjäger der Bundeswehr vor Ort.

Bereits während der Unfallaufnahme kam es zu einer erheblichen Staubildung. Zwei Lastwagen waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und werden durch ein Bergungsunternehmen abgeschleppt. Für die Zeit der Bergung kam es zur Vollsperrung der A2 in Fahrtrichtung Hannover ab dem Kreuz Wolfsburg/Königslutter bis zur Anschlussstelle BS-Flughafen. Durch die Autobahnpolizei Braunschweig wurde der Unfall in Zusammenarbeit mit den Feldjägern der Bundeswehr aufgenommen.

Mittags staute es sich laut Verkehrsmanagementzentrale auf zehn Kilometern. Die Verzögerung im Verkehr dauerte teils etwa eine Stunde. Empfohlen wurde die Umleitung über die A39 sowie die A391. Erst gegen Abend hatte sich der Stau vollständig aufgelöst.

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