„Niedersachsen Check“

Bürger spüren laut Umfrage Auswirkungen des Ukraine-Krieges

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Die Energieversorgung ist ein Punkt, den die Bürgerinnen und Bürger im „Niedersachsen Check“ als „wichtiges Problem“ anführen.

Die Energieversorgung ist ein Punkt, den die Bürgerinnen und Bürger im „Niedersachsen Check“ als „wichtiges Problem“ anführen.

Foto: Hauke-Christian Dittrich / dpa

Hannover.  Die zweite Runde des „Niedersachsen Checks“ befasst sich Innerer Sicherheit. Das Meinungsforschungsinstitut Forsa befragte etwa 2000 Menschen.

Fünf Monate vor der Landtagswahl in Niedersachsen hat sich der Blick der Wahlberechtigten auf die wichtigsten Probleme im Land merklich verändert. Das ergab der zweite „Niedersachsen Check“ des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag niedersächsischer Tageszeitungen.

Die Corona-Pandemie wird demnach von den mehr als 2000 repräsentativ ausgewählten Umfrageteilnehmern deutlich seltener (25 Prozent) zu den „wichtigsten Problemen“ gezählt als noch im März (46 Prozent). Steigende Preise und die Energieversorgung rücken bei den Niedersachsen dafür in den Vordergrund. Die Folgen des Ukraine-Krieges machen sich in der zweiten Umfrage-Welle also deutlicher bemerkbar. Der Krieg selbst (13 Prozent) wird zwar sogar seltener genannt als im Vormonat (17 Prozent). Aber: 69 Prozent der befragten Niedersachsen geben an, dass er auch Auswirkungen auf ihren Alltag hat.

Die zweite Runde befasst sich mit dem Thema „Innere Sicherheit“

Der „Niedersachsen Check“ beschäftigt sich in seiner zweiten Umfrage-Welle schwerpunktmäßig mit dem Thema „Innere Sicherheit“. So wurde auch abgefragt, ob sich die Menschen in ihrer eigenen Stadt oder Gemeinde sicher fühlen, wo sie die größten Gefahren für die Demokratie sehen und ob sie schon mit Internet-Kriminalität in Berührung gekommen sind.

Bei der Sonntags-Frage zur Landtagswahl ergibt sich ein ähnliches Bild wie bei der ersten Umfrage im März. Demnach hätte Amtsinhaber Stephan Weil (SPD) gute Chancen, Ministerpräsident zu bleiben.

Die detaillierten Ergebnisse der zweiten Welle des „Niedersachsen Checks“ sowie Grafiken, Analysen und Einordnungen sind ab sofort auf vielen Internetportalen der teilnehmenden Verlage und am Mittwoch, 4. Mai, in zahlreichen Print-Ausgaben niedersächsischer Tageszeitungen nachzulesen.

Das ist der „Niedersachsen Check“

Wie zufrieden sind die Menschen in Niedersachsen mit der Arbeit der Regierungen im Land und im Bund? Werden die richtigen Schwerpunkte gesetzt, wo wird nur geredet, wo wird gehandelt? Das will der „Niedersachsen Check“, eine Umfrage-Kampagne von 43 niedersächsischen Tageszeitungen, in mehreren Befragungswellen herausfinden. Im Auftrag niedersächsischer Tageszeitungen hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa – Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH einen repräsentativen Querschnitt der niedersächsischen Bevölkerung ab 18 Jahre befragt.

In der Zeit vom 19. bis 26. April 2022 wurden für die zweite Umfrage-Welle 2012 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger interviewt. Forsa gehört zu den renommiertesten Umfrageinstituten, auf dessen Expertise Regierungschefs, Ministerien, Medien und Unternehmen zurückgreifen.

Das ist der „Niedersachsen Check“

2022 ist Wahljahr in Niedersachsen. Am 9. Oktober entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, wer ihr Land künftig regieren soll. Deshalb ist es Zeit für einen „Niedersachsen Check“.

Die großangelegte Umfrage-Aktion ist eine gemeinsame Initiative niedersächsischer Tageszeitungen. Im Auftrag der Redaktionen führt das renommierte Berliner Meinungsforschungsinstitut Forsa bis zur Landtagswahl im Herbst und darüber hinaus niedersachsenweit insgesamt sechs repräsentative Erhebungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten durch. Immer im Mittelpunkt: die Menschen in unserem Bundesland.

Weitere Hintergründe zum „Niedersachsen Check“ finden Sie hier. Und hier gibt's eine Übersicht aller Texte zum Thema.