Ab Mittwoch Bewerbung für Modellprojekt in Braunschweig möglich

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Im Saarland dürfen Gastronomen im Rahmen des Saarland-Modells unter Auflagen ihre Außengastronomie wieder öffnen. Auch in Braunschweig soll ab Montag im Rahmen eines Modellprojektes für eine begrenzte Anzahl von Läden innerhalb der Okerumflut unter bestimmten Bedingungen eine Öffnung möglich sein.

Im Saarland dürfen Gastronomen im Rahmen des Saarland-Modells unter Auflagen ihre Außengastronomie wieder öffnen. Auch in Braunschweig soll ab Montag im Rahmen eines Modellprojektes für eine begrenzte Anzahl von Läden innerhalb der Okerumflut unter bestimmten Bedingungen eine Öffnung möglich sein.

Foto: Oliver Dietze / dpa

Braunschweig.  Bis zu 150 Läden, Cafés, Fitnessstudios, Kinos, Theater und Museen innerhalb der Okerumflut können teilnehmen. Am 12. April soll es losgehen.

Viel Zeit bleibt nicht mehr, um den Start des Modellprojekts „Braunschweiger Weg“ am kommenden Montag, 12. April, vorzubereiten. Wie die Stadt am Dienstag mitteilte, werden noch letzte Details zu den Teilnahmebedingungen für die Betriebe abgestimmt – zusammen mit den beteiligten Kammern, Verbänden und Interessensvertretungen. Mittwoch und Donnerstag können sich interessierte Betriebe und Einrichtungen für die Teilnahme bewerben. Die Stadt will am Mittwoch im Laufe des Tages einen Bewerbungsbogen zum Ausfüllen freischalten: www.braunschweig.de/modellprojekt

Bis zu 150 Läden, Restaurants und Cafés (nur Außengastronomie), Kinos, Theater, Museen, Ausstellungsräume, Fitnessstudios und Studios für Elektromuskelstimulationstraining können grundsätzlich teilnehmen – wenn sie sich innerhalb der Okerumflut befinden. Denn nur dort wird das Modellprojekt umgesetzt, weil das Land eine klare räumliche Begrenzung fordert.

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Bei mehr Bewerbungen fürs Modellprojekt entscheidet das Los

Laut der Stadt wird bei der Auswahl der teilnehmenden Betriebe nicht nach der Reihenfolge des Bewerbungseingangs entschieden. Alle Bewerbungen, die bis Donnerstag, 8. April, eingehen (die Stadt schreibt „bis zum Ablauf des Donnerstags“) und die Teilnahmekriterien erfüllen, werden berücksichtigt. Die Auswahl erfolge dann am Freitag, 9. April. Sollte die Zahl der Bewerbungen in einzelnen Branchen die Zahl der jeweils verfügbaren Plätze überschreiten, entscheide das Losverfahren. Wer letztlich teilnehmen kann, soll am Freitag bekanntgegeben werden.

Das heißt also: Es dürfen ab Montag nicht alle Läden und Einrichtungen in der Innenstadt im Rahmen des Modellprojekts öffnen, sondern nur diejenigen, die am Freitag ausgewählt werden – maximal 150.

Hygienekonzept, Schnelltest und Luca-App

Das Modellprojekt soll drei Wochen laufen, also bis zum 2. Mai. Es soll unter kontrollierten Bedingungen zeigen, wie Öffnungen trotz des Lockdowns möglich sind. Entscheidend sind drei Elemente:

Erstens müssen alle teilnehmenden Betriebe ein Hygienekonzept vorlegen. Dabei geht es zum Beispiel um Abstandsregeln, Kapazitätsobergrenzen, Wegeführungen und Lüftung.

Zweitens müssen Besucher und Kunden einen negativen Schnelltest nachweisen, der nicht älter als zwölf Stunden sein darf. Dieser muss von einer anerkannten Teststation stammen, also einem Schnelltestzentrum, einer Apotheke oder einem Arzt. Selbsttests sind nicht zulässig.

Drittens muss eine digitale Datenerfassung über die kostenlose Luca-App erfolgen. Kunden ohne Smartphone können alternativ einen analogen Schlüsselanhänger mit einem QR-Code nutzen.

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