Eisbär-Baby im Zoo Hannover ist Mädchen – erster Tierarzt-Besuch

Hannover.  „Die kleine Bärin hat sich gut entwickelt“, sagt Zoo-Tierarzt Viktor Molnár. Ende März soll der Nachwuchs mit Mutter Milana die Außenanlage erkunden.

Das Eisbär-Baby im Zoo Hannover war bislang nur über Kamera-Aufnahmen aus der Wurfhöhle zu sehen – Ende März soll es nun gemeinsam mit Mutter Milana die Außenanlage erkunden.

Das Eisbär-Baby im Zoo Hannover war bislang nur über Kamera-Aufnahmen aus der Wurfhöhle zu sehen – Ende März soll es nun gemeinsam mit Mutter Milana die Außenanlage erkunden.

Foto: dpa

Drei Monate nach der Geburt eines Eisbär-Jungtieres im Zoo Hannover ist nun auch das Geschlecht bekannt. Das gut zwölf Kilogramm schwere Baby ist ein Mädchen, teilte der Zoo am Donnerstag mit.

Besuch beim Zoo-Tierarzt: Hannovers Eisbär-Mädchen verlässt erstmals die Wurfhöhle

„Die kleine Bärin hat sich sehr gut entwickelt, hat einen ordentlichen Milchbauch, eine wirklich laute Stimme und ist schon sehr wehrhaft“, sagte Tierarzt Viktor Molnár. Bei einem ersten Arztbesuch hatte er einen Blick auf Gebiss, Nabel und Geschlecht geworfen und den Nachwuchs geimpft.

Zuvor hatten die Pfleger das Neugeborene und dessen Mutter Milana ausschließlich über Kameras in einer Wurfhöhle beobachtet. Ende Januar machte das Eisbär-Mädchen seine ersten Schritte. Das noch namenlose Jungtier war am 20. November vergangenen Jahres auf die Welt gekommen.

Erste Ausflüge mit Mutter Milana auf Eisbären-Außenanlage für Ende März geplant

Milanas Nachwuchs ist nach Angaben des Zoos der erste Eisbär-Nachwuchs in Hannover. Wie in der Wildnis verlassen beide die Wurfhöhle voraussichtlich erst im Frühjahr. Der Zoo rechnet mit den ersten Ausflügen Ende März – wann genau, entscheiden aber Mutter und Tochter, hieß es.

Laut Zoo stehen Eisbären seit 2006 auf der Roten Liste der Naturschutzorganisation IUCN. Ihr Bestand werde als „gefährdet“ eingestuft. In der Arktis leben nur noch etwa 20.000 bis 25.000 Eisbären. Nach Einschätzung der IUCN wird die Bestandsentwicklung des Eisbären als rückläufig eingestuft. dpa

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