Landesweite Kontrollen – 500 Polizisten achten vor allem auf LKW

Hannover.  Der Fokus der Aktion liegt zwar auf dem gewerblichen Güterverkehr, aber auch die übrigen Verkehrsteilnehmer können kontrolliert werden.

Ein Polizeibeamter spricht mit einem Autofahrer über die Nutzung eines Handy im Auto. Die Länderübergreifende Aktion „sicher.mobil.leben“ soll für mehr Rücksicht im Straßen- und Güterverkehr sorgen.

Ein Polizeibeamter spricht mit einem Autofahrer über die Nutzung eines Handy im Auto. Die Länderübergreifende Aktion „sicher.mobil.leben“ soll für mehr Rücksicht im Straßen- und Güterverkehr sorgen.

Foto: Paul Zinken / dpa

Um für mehr Rücksicht im Straßen- und Güterverkehr zu sorgen, beteiligt sich Niedersachsen am Donnerstag, 12. September, an der jährlichen länderübergreifenden Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben“ – dieses Jahr unter dem Motto „Brimmis im Blick“.

Rund 480 Polizisten werden ab 6 Uhr morgens mit verschiedenen Kontroll- und Präventionsaktionen bis in die späten Abendstunden für mehr Verständnis im Straßenverkehr werben, heißt es in einer Mitteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport.

Alle Verkehrsteilnehmer werden kontrolliert

In diesem Jahr lautet das Motto „Brummis im Blick“, der Fokus wird dabei auf den gewerblichen Güterverkehr gelegt. Aber: Die Kontrollen und Präventionsaktionen richten sich nicht nur an den gewerblichen Personen- und Güterverkehr, sondern auch an die übrigen Verkehrsteilnehmenden. Unterstützt werden die Polizeibeamten an den mehr als 70 Kontrollorten in Niedersachsen auch von Mitarbeitern des Zolls und des Bundesamtes für Güterverkehr.

Boris Pistorius möchte für Besonderheiten des Güterverkehrs sensibilisieren

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Ob auf Autobahnen, Überlandstrecken oder in den Innenstädten – der Güterverkehr ist überall präsent und gleichzeitig enorm wichtig für unsere Wirtschaft. Mit dieser gemeinsamen Aktion der Länder sollen deshalb LKW-Fahrende genauso wie alle anderen Verkehrsteilnehmenden für die Besonderheiten des Güterverkehrs auf unseren Straßen sensibilisiert werden.“

Gemeinsam mit Partnern der Verkehrssicherheitsarbeit wird die Polizei vor und nach dem Aktionstag landesweit über die Gefahren wie mangelnde Ladungssicherung und Müdigkeit am Steuer hinweisen. Ein weiterer Fokus liegt auf den Gefahren, die sich etwa aus dem „Toten Winkel“ oder der Benutzung von beispielsweise Smartphones im Straßenverkehr ergeben.

Die Veröffentlichung des Gesamtergebnisses soll am Folgetag erfolgen. red

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