Container-Peilsender: Niedersachsen plant Bundesratsinitiative

Hannover.   Die Initiative ist als Konsequenz aus der Havarie des Frachters „MSC Zoe“ geplant. Die Kosten würden sich in Grenzen halten.

Die Trümmer von Frachtcontainern werden von einem Strand entfernt, nachdem zahlreiche Schiffscontainer des Riesenfrachters „MSC Zoe“ auf See in einem Sturm verloren gingen.

Die Trümmer von Frachtcontainern werden von einem Strand entfernt, nachdem zahlreiche Schiffscontainer des Riesenfrachters „MSC Zoe“ auf See in einem Sturm verloren gingen.

Foto: Marjet Van Veelen / dpa

Als Konsequenz aus der Havarie des Frachters „MSC Zoe“ will sich Niedersachsen im Bund für die Ausstattung von Gefahrgut-Containern mit Peilsendern einsetzen. Das Land wolle eine Bundesratsinitiative starten, sagte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Dienstag in Hannover.

Kosten halten sich in Grenzen

„Gefahrgut-Container müssen so ausgestattet sein, dass man sie auch dann orten kann, wenn sie untergegangen sind.“ Technisch sei die Ausrüstung mit Peilsendern kein Problem, auch die Kosten würden sich in Grenzen halten. Die „MSC Zoe“ hatte vorige Woche bei stürmischer See auf dem Weg nach Bremerhaven 281 Container verloren, darunter zwei mit gefährlicher Ladung.

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