Aus dem Fehler der Bundespolizei gelernt

„Die Göttinger Polizei bekommt mehr Körperkameras – und beweist bei der Datenspeicherung Fingerspitzengefühl.“

Als 2019 bekannt wurde, dass die Bundespolizei die Aufzeichnungen ihrer Bodycams auf Servern des US-amerikanischen Tech-Giganten Amazon speichert, war die Aufregung groß – zu Recht! Bei Polizeieinsätzen kann sensibles Bildmaterial entstehen, das ausschließlich unter der Hoheit der zuständigen Behörden gespeichert und verwaltet werden sollte.

Die Polizei Göttingen hat nun mit 64 weiteren Körperkameras aufgerüstet. Wie alle anderen Direktionen in Niedersachsen speichert sie die Aufnahmen aber beim landeseigenen Betrieb „IT.Niedersachsen“, wie eine Anfrage beim Innenministerium ergibt. Ein Lob an die niedersächsische Landesregierung und ihre Polizeien, dass sie aus dem Fehler der Bundespolizei die richtigen Schlüsse gezogen haben und die Daten mit der gebotenen Vorsicht behandeln.

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