Aloha-Öffnung: Aufwändig und teuer

„Aufwand und positive Effekte, die eine solche Situation nicht erwarten lassen, stehen in keinem Verhältnis.“

Vielleicht kann man den Vorstoß der CDU, das Aloha in den Sommerferien zu öffnen, als gut gemeint beschreiben. Sinn aber macht er meiner Meinung nach nicht, kann er zudem kein Badeerlebnis einleiten.

Während draußen dröhnend die Bagger ackern, sollen sich in Sauna und den letzten nutzbaren Badfragmenten die Besucher erholen? Wie soll das gehen, wenn es kein Schwimmerbecken gibt, wenn Strudel und Rutsche in Zeiten der Corona-Pandemie aus Gründen der Sicherheit abgeschaltet werden müssen, wenn Umkleiden und Duschen nicht in gewohnten Umfang zur Verfügung stehen und jede Menge Regeln zum Schutz der Gäste und der Mitarbeiter zu beachten sind. Jetzt das Aloha hochzufahren ist aufwändig und teuer, ein Umstand, den zu provozieren, gerade auf die sonst so auf sparsame Haushaltsführung drängende CDU-Fraktion ein ganz anderes Licht wirft. Entschuldigung, aber da muss ich mir meinen Teil denken. Aufwand und positive Effekte, die eine solche Situation ohnehin nicht erwarten lassen, stehen in keinem Verhältnis, eine zufriedenstellende Leistung kann nicht erbracht werden, würde lediglich neue Kritik erwarten lassen.

Wir haben, so lange an der neuen Einrichtung gebaut wird, kein funktionstüchtiges Schwimmbad, das müssen wir einfach realisieren. Und wer will jene bestimmen, die beispielsweise den Saunabetrieb in Coronazeiten verantworten sollen?

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