Schule digital: Alles ein bisschen spät

„Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig eine gute digitale Ausstattung und Breitband-Infrastruktur für Schulen ist.“

Die Corona-Krise und mit ihr das urplötzliche Ende des gewohnten Unterrichts in den Klassenräumen hat gezeigt, wie wichtig eine gute digitale Ausstattung und eine leistungsfähige Breitband-Infrastruktur für das deutsche Schulsystem und die Bildungschancen der Schüler geworden ist.

Die Tatsache, dass jetzt, im Jahr 2020, der Ausbau der „Schulmedienlandschaft“ hin zu mehr multimedialen und internetgestützten Lernformen und einer besseren Internetanbindung der Schulen vom Landkreis auf den Weg gebracht wird, ist sowohl höchst erfreulich – wie auch, offen gesagt, ein Armutszeugnis für eine führende Industrienation. Vermutlich sieht die Lage nämlich in vielen anderen Landkreisen ganz ähnlich aus. Das kommt doch alles ziemlich spät. Und ich werde den Eindruck nicht los, dass Deutschland bei allem, was mit Internet zu tun hat, weiter hinterher hinkt.

Sei’s drum, dass jetzt was gemacht wird, ist gut und wichtig. Allerdings müssen die neuen technischen Möglichkeiten wirklich allen Schülern zur Verfügung gestellt werden, nicht bloß denen, mit den neuesten Computern zuhause.

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