Die Sicherheit sollte immer vorgehen

„Letztlich gilt, dass die Sicherheit aller Beteiligten immer vorgehen sollte – und das völlig zu Recht.“

Waren die sturmbedingten Spielabsagen bei der HSG oha oder bei den Harzer Falken jetzt notwendig oder nicht – im Nachgang lässt sich darüber natürlich trefflich diskutieren. Zumindest im Südharz waren die Auswirkungen des Tiefs Sabine bis zum Abend überschaubar, andernorts spürte man den aufziehenden Sturm schon deutlicher.

Dass die Spiele abgesagt wurden, lag dabei weniger an der Angst um die Sportstätten. Die Hallen sind stabil gebaut, auch kräftige Sturmböen können ihnen recht wenig anhaben. Die berechtigte Sorge galt vielmehr der schwierigen Situation auf den Straßen, schließlich sind Mannschaften und Zuschauer etliche Kilometer unterwegs. Besonders für die Falken, die sich in der Nacht vom Jadebusen durch den Sturm zurück in den Harz nach Braunlage hätten kämpfen müssen, wäre es heftig geworden.

Letztlich gilt, dass die Sicherheit aller Beteiligten immer vorgehen sollte – und das völlig zu Recht. Denn wäre am Ende tatsächlich etwas passiert, dann wäre der Aufschrei groß gewesen.

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