Nicht schmollen, sondern miteinander reden

„Die Fusion im Südharz kann zum Gewinn für Sachsa, Lauterberg und Walkenried werden. Man muss nur miteinander reden.“

Eins steht zweifelsohne fest: Dass, was zuerst Rat und Verwaltung aus Bad Sachsa in Richtung Göttingen – und nun Landrat Bernhard Reuter gen Uffestadt in ihren jeweiligen Briefen gesendet haben, waren kommunalpolitische Bomben, die jetzt endgültig explodiert sind.

Doch wie soll es nun weitergehen? Jetzt, wo jeder weiß, dass Bad Sachsa eben an einem finanziellen Abgrund steht – und die winzige Tragfläche immer weiter bröckelt. Abwarten kann, das müssten spätestens nun alle am Prozess beteiligten verstehen, keine Option mehr sein. Auch bringt es nichts, sich bockig zu verhalten.

Die Situation ist zweifelsohne verfahren – aber eben nicht hoffnungslos. Alles was es meiner Ansicht nach benötigt, ist eine offene und ehrliche Gesprächskultur zwischen Bad Sachsa und Innenministerium und dem Landkreis, wie auch mit den Kommunen in Bad Lauterberg und Walkenried. Auch dort ist die Lage keinesfalls rosig, auch dort gibt es Probleme, die die Verantwortlichen mittel- und langfristig nicht alleine lösen können.

Natürlich ist die eine mögliche Fusion keine Liebesheirat, kein Allheilmittel, sie wäre vielmehr eine Zweckgemeinschaft. Aber gerade da gilt: gemeinsam ist man stark. Das sollte der Südharz versuchen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder