Grenzlandmuseum ist alle Mühe wert, erhalten zu werden

„Das Grenzlandmuseum sorgt dafür, dass die Geschichte des Südharzes bewahrt wird – und das ist jede Mühe wert.“

Die Herausforderungen in Zeiten des demografischen Wandels machen auch vor den Museen in der Region nicht Halt – erst recht nicht, wenn es sich wie im Falle des Grenzlandmuseums Bad Sachsa um eines handelt, das von einem Verein getragen wird. In den vergangenen Monaten haben sich die Mitglieder dort nicht nur mit der Zusammenstellung der neuen Sonderausstellung befasst, sondern eben auch mit der Frage wie und vor allem aber wohin die Reise gehen soll.

Das Ergebnis ist meiner Meinung nach eine konsequente Weiterentwicklung, die zwar viel Kraft benötigen wird, aber auch eine zukunftsfähige Lösung ist. Zweifelsohne gibt es bis heute noch viele, die dem alten Grenzlandmuseum im DGH Tettenborn hinterhertrauern. Dass die Anfänge und das Engagement der damals Verantwortlichen niemals vergessen werden dürfen, ist wichtig – liegt hierin doch der Grundstein dessen, auf dem das Team heute aufbauen kann. Es war aber auch wichtig – nicht zuletzt auch aufgrund der Rahmenbedingungen vor Ort – den Standort zu wechseln.

Jetzt gilt es mehr denn je, dafür zu sorgen, dass den Menschen gerade in Bad Sachsa und Umgebung klar wird, dass dieses Museum erhalten werden muss, es dokumentiert schließlich ihre eigene Geschichte. Damit dies gelingt, benötigt das Team nicht nur finanzielle Ressourcen, sondern auch engagierte Mitstreiter. Insofern bleibt nur zu hoffen, dass eben auch die Menschen vor Ort wissen, dass es alle Mühen wert ist, diesen Ort, der ihre Geschichte lebendig hält, zu erhalten.

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