Standort bleibt attraktiv

„Investitionen sorgen für eine Attraktivitätssteigerung des Standorts, von der letztlich alle profitieren.“

Heute wird der Rat der Stadt Osterode über die Erhöhung der Grundsteuer B und der Gewerbesteuer auf jeweils 420 Punkte beraten. Bleibt es bei den Einschätzungen aus den Ausschüssen, steht der Anhebung nichts im Weg. Es ist klar, dass sich die Industrie- und Handelskammer als offizielle Interessensvertretung von Gewerbetreibenden dagegen aussprechen muss. Eine andere Position würden die Betriebe auch übelnehmen.

Ich finde, wem mit den Voraussetzungen für eine funktionierende Volkswirtschaft die Möglichkeit geboten wird, gutes Geld zu verdienen, der muss das auch mitfinanzieren. Und nicht nur das. 13 Millionen Euro werden in Osterode, übrigens eine Stadt mit hoher Einpendlerquote, in den nächsten Jahren investiert. Und das Geld ist nicht verschenkt und fließt sowohl in die Infrastruktur als auch in die Pflege sogenannter weicher Faktoren. Die Folgerung der IHK, die Stadt mache sich mit der Steuererhöhung als Standort unattraktiv, kann ich deshalb nicht unterschreiben.

Denn sie sorgt vielmehr für dessen Attraktivitätssteigerung mit Hilfe der Solidargemeinschaft aus Bürgern, Handel, Handwerk und Industrie, die teils direkt, immer aber indirekt davon profitieren.

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