Vereint und in Frieden leben

„Schauen Sie am 3. Oktober einmal zurück, besinnen Sie sich auf die historische Zeit der Jahre 1989 und 1990.“

Am 3. Oktober jährt sich die Deutsche Wiedervereinigung schon zum 30. Mal. Seit Tagen und Wochen berichten verschiedene Medien von Presse, Rundfunk und Fernsehen über dieses historische Ereignis, das sich viele erhofften, an das aber wohl niemand so recht glauben konnte – und das auch Auswirkungen auf den Rest der Welt hatte.

In diversen Berichten sehen, hören und lesen wir dieser Tage, wie sich die Menschen seinerzeit fühlten, so kurz vor dem großen Umbruch in der Mitte Europas. Und welche politischen Kräfte damals wirkten – sowohl vor als auch hinter den Kulissen. Während am morgigen Samstag das ganze Land die Wiedervereinigung vor 30 Jahren feiert, hat doch jeder von uns auch seine eigenen, ganz persönlichen Gedanken und Erinnerungen an die aufregenden Monate, Wochen und Tage rund um das Ereignis „Deutsche Einheit“.

Schauen Sie doch am diesjährigen 3. Oktober ruhig einmal zurück, und besinnen Sie sich auf diese historische Zeit der Jahre 1989 und 1990. Wo waren Sie, als Tausende DDR-Bürger mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ Montag für Montag für die Einheit demonstrierten? Waren Sie gar einer der Demonstranten? Wie erlebten Sie den Mauerfall und die Grenzöffnung? Und letztlich auch die Feierlichkeiten am Tag der Deutschen Einheit selbst? Was bedeutet Ihnen dieses historische Datum des „3. Oktober“?

Ich denke, dass die ganze Dimension dieses historischen Umbruchs zumindest an dieser Stelle kaum zu beschreiben ist: Die Menschen der beiden deutschen Staaten können nach vier Jahrzehnten der Teilung und Trennung nun schon seit 30 Jahren wieder vereint und in Frieden leben. Denn schließlich war auch der sogenannte Kalte Krieg zwischen West und Ost mit der deutschen Einheit beendet.

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