Kirchenkreis: Pastor Sebastian Habeck feierlich verabschiedet

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Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng überreichte ein Abschiedsgeschenk.

Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng überreichte ein Abschiedsgeschenk.

Foto: Privat / Kirchenkreis Harzer Land

Lindau.  In einem Abschiedsgottesdienst wurde dem scheidenden Pastor für seine Arbeit gedankt.

Am Ostermontag wurde Pastor Sebastian Habeck offiziell verabschiedet. Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng sagte in ihrer Rede, Habeck habe den Gemeinden Lindau und Bilshausen in den vergangenen drei Jahren und drei Monaten die Flügel gestärkt und sie auf einen guten Weg gebracht. Bei der Ordination war das Bild aus 5. Mose 32, 11 von Landessuperintendent (später Regionalbischof) Eckhard Gorka zitiert worden, da Habeck es in einem Gespräch sozusagen als „Absichtserklärung“ verwendet hatte.

Hörte man nun, was die Superintendentin und auch der Kirchenvorstand über ihn zu sagen hatten, dann wurde deutlich, dass er seine Ziele erreicht hat. Von der Jugendarbeit bis hin zu Altengottesdiensten habe er viele in der Gemeinde begeistern können, vor allem immer wieder auch durch Musik und gerade in der Zeit der Pandemie durch kreative und hoffnungsvolle Ideen.

Als unkompliziert beschrieben ihn die, die eng mit ihm zusammenarbeiteten, doch nicht nur mit ihm, sondern auch mit seiner ganzen Familie. Im Stellenplanungsausschuss des Kirchenkreises brachte er sich ein, erinnerte Schimmelpfeng. Er hinterlasse also Spuren, da er einiges auf den Weg gebracht habe.

„Ich glaube, dass die Kirche zu neuem Leben erwacht“, bekannte er selbst in Anlehnung an die Osterbotschaft. In seiner Zeit im Harzer Land habe er die Erfahrung gemacht, dass es möglich sei, Menschen für die Kirche zu begeistern, gerade auch in einer Zeit der Unsicherheit. Dazu seien aber Onlinegottesdienste und damit die technischen Voraussetzungen für Streaming ebenso notwendig wie ein Pastor, der seine Gemeinde in der Kirche wie auch vor dem Monitor ansprechen kann, also offen ist für Neues. Flugversuche eben, bei denen Kirche durchaus gewiss sein darf, dass Gott seine Schwingen schützend darüber ausbreitet.

Der Gottesdienst wurde in der Lindauer Kreuzkirche gefeiert. Da sie aufgrund aktuell geltender Vorsichtsmaßnahmen nicht voll besetzt sein durfte, wurde er aber auch ins Gemeindehaus und zusätzlich ins Internet übertragen, so dass doch jeder dabei sein konnte.

Die Vakanz für die Stelle in Lindau und Bilshausen wird in die Hände von Pastor Hillard Heimann, Pastor Dr. Till Engelmann und Diakon David Scherger gelegt.

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