Wie auf einem Luftkissen

Rueil-Malmaison  Ende des Jahres kommt der Citroën C5 Aircross und komplettiert das SUV-Quartett des Peugeot-Konzerns

Von vorn gesehen bekennt sich das neue Flaggschiff der Marke zum Familiengesicht.

Von vorn gesehen bekennt sich das neue Flaggschiff der Marke zum Familiengesicht.

Foto: Citroen

Vierblättrige Kleeblätter sind bekanntlich selten und verheißen dem Finder Glück. Ein gutes Vorzeichen also für den neuen Citroën C5 Aircross, macht er doch das Quartett des Peugeot-Konzerns im Terrain der Mittelklasse-SUV mit etwas Verspätung komplett. Der Aircross ist dank einer neuartigen Federung auf Kuschelkurs unterwegs, lockt mit einem eigenständigen Design und betont auch innere Werte wie Bequemlichkeit und Behaglichkeit.

Optisch unterscheidet sich der C5 Aircross nicht von dem Modell, das bereits im vergangenen Jahr in China auf den Markt gekommen ist. Die hochgebaute Frontpartie mit den doppelstöckigen Leuchteneinheiten, die nach oben betonten Konturen der Radhäuser, der breit gezogene Smiley-Grill, aus dessen Mitte der bekannte Doppelwinkel herauslugt. Von vorn gesehen bekennt sich das neue Flaggschiff der Marke zum Familiengesicht, das schon der kleinere C3 Aircross oder auch der C4 Cactus vor sich hertragen. An den Seiten bewahren die „Airbumps“ (luftgefüllte Kunststoffkissen) vor kleineren Schäden.

Die neue Federung fängt Stöße deutlich besser ab

Der Clou ist von außen unsichtbar. Einen „fliegenden Teppich“ nennt Citroën-Chefin Linda Jackson den C5 Aircross und spielt damit auf die neue Federung an, die den Citroën-Ingenieuren schon

20 Patente eingebracht haben soll. Ein „hydraulischer Anschlag“ (kleine, ölbefüllte Kissen) soll harte Stöße oder Unebenheiten besser auffangen, als es die herkömmlichen mechanischen Kollegen vermögen. Bei einer kurzen Probefahrt bügelte der Aircross wirklich so ziemlich alles weg, was sich seinem Gleichgewicht in den Weg stellte. Zum besonderen Wohlfühl-Ambiente sollen auch die Sitze beitragen, die im oberen Bereich kuschelig weich sind,

unten herum aber festen Halt bieten. Die Lehnen sind breiter als in dieser Klasse gewohnt, der ganze Sitz ist vielfach verstellbar, auf Wunsch auf elektrisch. Auf die hinteren Fahrgäste warten drei Einzelsitze, die je nach Platzbedarf verschoben werden können. Soll der Aircross zum Mini-Laster werden, können die Fondsitze auch im doppelten Unterboden versenkt werden. Auf die dann ebene Fläche passen bis zu 1630 Liter an Ladung.

An den Start geht der Aircross zum Jahreswechsel mit wahlweise zwei Benzin- und drei Dieselmotoren. Die Leistungsspanne reicht dabei von 96 kW/130 PS bis

130 kW/177 PS. Fest steht aber schon, dass sich Ende nächsten Jahres ein Plug-in-Hybrid zu den klassischen Antrieben gesellt.

Noch haben die Franzosen keine Preise verraten, vermutlich startet der C5 Aircross bei etwa 23 000 Euro. Insgesamt 20 Assistenzsysteme sind im Angebot, die meisten kosten wahrscheinlich

extra. Auch in die Wohnlichkeit des Innenraums, den Grad der Vernetzung mit dem Internet und das Entertainment-Programm können Käufer kräftig investieren, um ihren Flugteppich weiter zu verfeinern und entspannt auf Tour zu gehen.

Kommentar-Profil anlegen
*Pflichtfelder