Nachhaltigkeit

E-Lastenfahrrad fürs Braunschweiger Magniviertel

Riesenfreude bei der Übergabe (von links): Anna Weyde, Erste Verbandsrätin des Regionalverbands Großraum Braunschweig (kniend), Nicole M., ehrenamtliche Mitarbeiterin der Gemeinde, Lotta Hagelmann, Sachbearbeiterin des Förderprogramms „Klimafreundlich leben“, Sozialpädagogin Laura Viert, Pfarrer Henning Böger, Diakon Dieter Stadel (Leiter des Kijuz) und Kirchenvögtin Kornelia Hagemann.

Riesenfreude bei der Übergabe (von links): Anna Weyde, Erste Verbandsrätin des Regionalverbands Großraum Braunschweig (kniend), Nicole M., ehrenamtliche Mitarbeiterin der Gemeinde, Lotta Hagelmann, Sachbearbeiterin des Förderprogramms „Klimafreundlich leben“, Sozialpädagogin Laura Viert, Pfarrer Henning Böger, Diakon Dieter Stadel (Leiter des Kijuz) und Kirchenvögtin Kornelia Hagemann.

Foto: Privat

Braunschweig.  Bewohner und Geschäftsleute des Viertels können es kostenlos ausleihen. Der Regionalverband Großraum Braunschweig hat die Anschaffung erst ermöglicht.

Die Kirchengemeinde St. Magni hat für ihr Kinder- und Jugendzentrum (Kijuz) ein Elektro-Lastenfahrrad finanziert – ermöglicht durch das Förderprogramm „Klimafreundlich Leben“ des Regionalverbands Großraum Braunschweig. Davon sollen nun auch Bewohnerinnen und Bewohner des Magniviertels profitieren, wie Magni-Pastor Henning Böger mitteilt.

„In dem historischen Stadtteil gibt es nur wenig Parkraum“, sagt er. „Da wird eine klimafreundliche und wendige Transportmöglichkeit gern genommen: Viele Anlieger, Geschäftsleute des Viertels und Nachbarn der Gemeinde freuen sich über das kostenlose Angebot, sich das E-Lastenbike unkompliziert vom Kijuz auszuleihen.“

4000 Euro vom Regionalverband

Das Förderprogramm „Klimafreundlich Leben“ hat in diesem Jahr insgesamt 13 Projekte in der Region mit 58.000 Euro unterstützt. Diakon Dieter Stadel, Leiter des Kijuz, ist begeistert: „Die 4000 Euro, die uns der Regionalverband in einem niedrigschwelligen Antragsverfahren bewilligt hat, haben dieses Projekt überhaupt erst möglich gemacht. Die nachbarschaftliche Nutzung ist schon kurz nach der Anschaffung in Fahrt gekommen: Mittlerweile gibt es 15 bis 20 sehr regelmäßige Nutzer mit steigender Tendenz, obwohl wir erst jetzt ein Online-Buchungssystem einführen werden.“

Anna Weyde, Erste Verbandsrätin des Regionalverbands, lobt das Projekt: „Klimafreundlich, nachhaltig und auf ein nachbarschaftliches Miteinander ausgelegt – was können wir uns mehr wünschen? Wir freuen uns sehr über dies Engagement des Kijuz und sind gespannt, wie sich die Nutzerzahlen entwickeln.“ Das Rad wird vom Kijuz gepflegt und instandgehalten und kann unter (0531) 41005 (montags bis freitags ab 12 Uhr) oder ab Januar unter www.magni-kirche.de ausgeliehen werden.