Damen des FC Westharz versagen vom Punkt die Nerven

Osterode.  Der Bezirksliga-Aufsteiger unterliegt im Bezirkspokal dem Ligakonkurrenten Germania Breitenberg im Elfmeterschießen.

Im Bezirkspokal der Frauen unterliegt der FC Westharz (lila Trikots) in Gittelde im Elfmeterschießen.

Im Bezirkspokal der Frauen unterliegt der FC Westharz (lila Trikots) in Gittelde im Elfmeterschießen.

Foto: Arne Hoffschlaeger / HK

Am Wochenende standen auch für die Fußballfrauen im Altkreis Osterode die ersten Pflichtspiele auf dem Programm. Während der FC Westharz im Bezirkspokal unglücklich scheiterte, rollte auch in der Kreisliga und 1. Kreisklasse der Ball.

Bezirkspokal der Frauen

FC Westharz - SV Germania Breitenberg 3:5 n.E. (2:2, 2:2). Die erste Runde des Bezirkspokals war bereits die Endstation für die Damen des FC Westharz. Gegen den Bezirksliga-Konkurrenten Germania Breitenberg unterlag man auf heimischen Platz in Gittelde mit 3:5 nach Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten hatte es 2:2 gestanden.

In einer ausgeglichenen Partie gingen die Gäste bereits nach sieben Minuten durch Julia Stein in Führung. Maya Krügener gelang nach gut einer halben Stunde der durchaus verdiente Ausgleich für den Aufsteiger (31.). Erneut Stein konnte die Gäste aus Breitenberg per Freistoß aber wieder in Front schießen (41.). Doch noch vor dem Seitenwechsel kamen die Gastgeberinnen erneut zum Ausgleich. Jennifer Jeyabalan nutzte eine Unkonzentriertheit der Eichsfelderinnen zum 2:2 aus (44.).

Auch im zweiten Durchgang verlief die Partie ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Der entscheidende Treffer gelang aber keinem der beiden Teams, so dass der Sieger im Elfmeterschießen gefunden werden musste. Hier hatte Breitenberg die besseren Nerven. Während beim FC Westharz nur Johanna Klages traf, waren auf Seiten der Eichsfelderinnen Leonie Viebrans, Tabea Freitag und Julia Stein erfolgreich und sicherten ihrer Mannschaft somit den Einzug in die zweite Runde.

Kreisliga der Frauen

SG Wulften/Lindau/Hattorf - SG Denkershausen/Lagershausen 1:2 (1:2). Einen klassischen Fehlstart legte die SG Wulften/Lindau/Hattorf hin, das mit vielen Ambitionen in die Saison gestartete Team unterlag zum Auftakt auf heimischem Platz in Wulften den Gästen aus Denkershausen/Lagershausen. Was noch schlimmer wiegt: Mit Sina Reinhardt und Johanna Heine drohen zwei Spielerinnen aufgrund von Verletzungen langfristig auszufallen.

Gegen die kompakten Gäste legte die SG eigentlich einen Start nach Maß hin, Katrin Schulz traf nach einer Viertelstunde zur Führung. „Und auch das 2:0 hätten wir machen müssen“, ärgerte sich Daniel Völker, der zusammen mit Jens Böttcher das Trainertandem bildet. Stattdessen gelang Denkershausen/Lagershausen durch einen eher schmeichelhaften Elfmeter der Ausgleich, Leonie Wrede verwandelte (40.). Kurz vor der Pause führten die Gäste sogar, als ein Schuss von Elena-Sue Otto aus der Distanz einschlug (44.).

Nach dem Seitenwechsel hatte Wulften/Lindau/Hattorf zwar viel Ballbesitz, tat sich aber schwer, Torchancen herauszuspielen. „Uns fehlte die Kreativität, um gegen den tiefstehenden Gegner Möglichkeiten zu kreieren“, berichtete Völker. Da es kurz vor Schluss bei einer strittigen Szene zudem keinen Strafstoß gab, blieb es bei der Niederlage. „Vielleicht ist es zum richtigen Moment der Schuss vor den Bug“, sagte der SG-Coach.

1. Kreisklasse der Frauen

FC Gleichen - SG Windhausen/Förste 1:3 (1:1). Nach der eher enttäuschenden ersten Saison im Seniorenbereich starteten die SG Windhausen/Förste diesmal beim FC Gleichen gleich mit einem Sieg in die Spielzeit. Das Spiel war besonders in den ersten 20 Minuten nichts für Fußball-Ästheten, zahlreiche Fehlpässe auf beiden Seiten prägten das Bild. Nach Abstimmungsproblemen in der Windhäuser Abwehr konnte Gleichen bereits in der 7. Minute 1:0 in Führung gehen.

Danach waren die Gäste vom Harzrand um den Ausgleich bemüht, kamen aber nur zu wenigen Gelegenheiten. Mit der Hereinnahme von Marie Magin ging die SG dann plötzlich zielstrebiger zu Werke, Lea Benger bugsierte das Leder schließlich kurz vor der Pause zum 1:1 ins gegnerische Netz.

In der zweiten Hälfte steigerte sich die SG-Mannschaft, auch wenn weiter viel Luft nach oben blieb. In der 46. Minute profitierte wiederum Benger von einem Missverständnis zwischen Torhüterin und Abwehrspielerin und besorgte die umjubelte Führung. Vier Minuten später traf sie sogar zum 3:1, zum dritten Mal mit links. Vom FC Gleichen kam in der Folge recht wenig Gegenwehr, die wenigen Torgelegenheiten wurden von der sicheren Emily Hillegeist vereitelt, während Windhausen/Förste noch einige Möglichkeiten liegen ließ.

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