Möglicher Cyberangriff

Massiver Cyberangriff auf Industrie- und Handelskammern

Seit dem Vormittag sind die Internetseiten der Industrie- und Handelskammern nicht mehr zu erreichen.

Seit dem Vormittag sind die Internetseiten der Industrie- und Handelskammern nicht mehr zu erreichen.

Foto: Marijan Murat / dpa

Hannover.  Seit Donnerstagvormittag sind die Homepages der Industrie- und Handelskammern nicht mehr zu erreichen. Offenbar gab es einen Cyberangriff.

Aufgrund eines technischen Problems bei einem IT-Dienstleister sind am Donnerstag die Websites der Industrie- und Handelskammern in Niedersachsen, Bremen und anderer Bundesländer ausgefallen. Hintergrund war eine mögliche Cyberattacke, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag am Donnerstag im Auftrag der IHK-Gesellschaft für Informationsverarbeitung in Dortmund mitteilte. Als Folge seien die IT-Systeme der Industrie- und Handelskammern in Deutschland aus Sicherheitsgründen vorsorglich heruntergefahren worden. Aktuell werde intensiv an Lösung und Abwehr gearbeitet. Sukzessive würden die IT-Systeme nach Prüfung hochgefahren.

Sprecher der Handelskammer Bremen und der Industrie- und Handelskammer in Osnabrück bestätigten die Störung. Auch die Websites anderer Industrie- und Handelskammern waren offline. Der Sprecher der Bremer Kammer sagte, es habe am Donnerstagmorgen einen Hinweis aus Dortmund gegeben, dass ein Angriff stattfinde. Die Website wurde abgeschaltet; damit standen unter anderem keine Online-Formulare zur Verfügung.

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IHK-Sprecher: Kommunikation nach draußen nicht oder nur eingeschränkt möglich

Der Sprecher der IHK in Osnabrück sprach von einer technischen Störung, an deren Lösung mit Hochdruck gearbeitet werde. „Lokal können wir schon arbeiten, nur ist die Kommunikation nach draußen nicht oder nur eingeschränkt möglich“, sagte er.

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