Smartphone-Neuheit

Telekom stellt Smartphone vor: Das Wichtigste zum "T Phone"

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Prepaid oder Vertrag? // IMTEST

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Alles zu den Unterschieden sowie Vor- und Nachteilen der beiden Mobilfunktarif-Varianten.

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Bonn.  Die Deutsche Telekom hat am Dienstag den Verkaufsstart der Modelle T Phone und T Phone pro bekannt gegeben. Was können die Smartphones?

Das Jahr 2023 ist für Verbraucherinnen und Verbraucher mit zahlreichen Neu- und Änderungen gestartet. Ab März soll etwa eine Gas- und Strompreisbremse gelten und viele Bürger vor extremen Energiepreisen schützen. Außerdem hat das Bürgergeld seit 1. Januar das bisherige Hartz-4-System abgelöst. Zahlreiche Arbeitslose in Deutschland bekommen jetzt mehr Geld. Auch im Techniksektor tut sich aktuell einiges. Bundesweit schreitet der 5G-Ausbau voran und immer mehr namhafte Smartphone-Produzenten rüsten ihre Geräte mit der neuen Mobilfunktechnik aus.

Telekom stellt T Phone und T Phone Pro vor: Smartphone ab 219 Euro und mit 5G-Technik

Auch die Deutsche Telekom ist auf den Zug aufgesprungen und präsentierte am Dienstag zwei Smartphones aus eigener Produktion. Im Unterschied zum namentlich ähnlichen iPhone nimmt die Telekom mit ihren T-Phone-Geräten den Markt für Einsteiger-Geräte ins Visier. Auf dem tummeln sich aktuell primär viele Smartphones asiatischer Konzerne. Hier plant die Telekom anzudocken und den Kunden mit ihrem T Phone eine Alternative zu bieten. Das Einsteiger-Modell der Telekom gibt es ab 219 Euro – die Pro-Variante startet bei 269 Euro.

Name Deutsche Telekom AG
CEO Timotheus Höttges (seit 2014)
Hauptsitz Bonn
Umsatz 101 Milliarden EUR (2020)
Gründung 1. Januar 1995
Mitarbeiterzahl 216.528 (Stand 2021)

Beide Modelle haben als Mobilfunkstandard 5G an Bord und bieten der Telekom zufolge ein tolles Rundumpaket zum fairen Preis. Torsten Brodt, Leiter Mobilfunk und Konvergenz von Telekom Deutschland, sagt dazu: "Das 5G-Netz spielt eine wichtige Rolle in der digitalen Zukunft unseres Landes. Deshalb muss es für jeden zugänglich sein." Daher habe man das T Phone und T Phone Pro Smartphone entwickelt und mit der neuen Mobilfunktechnik ausgestattet. Die beiden Smartphone-Neuheiten basieren einer Mitteilung der Telekom zufolge auf Geräten der hauseigenen US-Marke "Revvl".

T Phone und T Phone Pro der Telekom: Von Prozessor bis Kamera – die Ausstattung

Die Telekom hat "Revvl" gemeinsam mit Google entwickelt. Die beiden neuen Smartphones preist der deutsche Mobilfunkkonzern mit flotter Technik sowie einer hochwertigen Verarbeitung an. Das Herzstück beider T gebrandeten Modelle sei ein robuster und zuverlässiger 2,2 GHz Octa-Core Prozessor vom Typ MediaTek Dimensity 700. Zur Ausstattung gehören zudem ein IPS LCD Display mit HD+ und eine Kamera mit 50 Megapixel. Die beiden Modelle unterscheiden sich primär in der Displaygröße. Die wichtigsten Ausstattungsmerkmale:

  • 6,5” IPS großes LCD Display mit HD+ (T Phone) / 6,8” IPS großes LCD Display mit HD+ (T Phone Pro)
  • 4 GB Arbeitsspeicher (T Phone) / 6 GB Arbeitsspeicher (T Phone Pro).
  • 50 Megapixel-Triple-Kamera und 5 Megapixel-Frontkamera (T Phone) / 50 Megapixel-Quad-Kamera und 16-Megapixel-Frontkamera (T Phone Pro)
  • Speicherplatz bei T Phone 64 GB / T Phone Pro mit 128 GB.
  • T Phone mit 4.500 mAh Akku / T Phone Pro mit 5.000 mAh Akku – lässt sich auch induktiv laden.

Passend zu den beiden Smartphones bietet die Telekom nachhaltige Handyhüllen an – "diese bestehen aus Leinsamengranulat und sind zu 100 Prozent kompostierbar", verspricht das Unternehmen. Die Hüllen gibt es in verschiedenen Farben für 29,95 Euro pro Stück. Smartphones und Hüllen können in allen Telekom Shops und online gekauft werden. Berichten zufolge kommt die Telekom allerdings in einer schwierigen Zeit mit ihren beiden Smartphones auf den Markt.

Telekom stellt T-Phones in schwieriger Zeit vor: Das macht den Verkaufserfolg schwierig

Schon seit einigen Jahren sinken die Absatzzahlen für Smartphones – insbesondere unter den kleineren Anbietern. Nach Berechnungen der renommierten Marktforschungsfirma Canalys schrumpfte der weltweite Absatz im Schlussquartal vergangenen Jahres um gut 17 Prozent. Die zwei Marktführer Samsung und Apple können weiter mit guten Verkaufszahlen punkten. Kleinere Anbieter tun sich zunehmend schwerer. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es der Telekom gelingt, im günstigen Smartphone-Segment Fuß zu fassen.