Wittenburg. Der Niedersächsische Skiverband ist für zwei FIS-Slaloms der Entry League verantwortlich, den Kurs flaggt Henning Roebbel vom SC Bad Grund aus.

Im Harz ist Dank der Schneefälle der vergangenen Tage schon Anfang Dezember Wintersport möglich. Etwas früher, noch im November, machte der internationale Skiverband FIS in der Skihalle im mecklenburgischen Wittenburg Station, auf dem Programm standen zwei Slaloms der Entry League, der ersten Stufe der internationalen alpinen Skirennen. 80 Startern aus dem In- und Ausland fanden den Weg in das Indoor-Resort, für einen Harzer war es ein ganz besonderes Rennen.

Denn verantwortlich für die Durchführung war der Niedersächsische Skiverband (NSV) unter der Leitung des Sportwarts alpin, Henning Röbbel vom SC Bad Grund. Der technische Delegierte der FIS, Peter Namberger, und der verantwortliche Sportdirektor des DSV, Andreas Ertl, fanden anschließend nur lobende Worte für das Organisationsteam und betonten, dass man so etwas auch in den Top-Wettbewerben kaum besser finden würde. Besonders die Zeitnahme unter der Leitung von Kati Röbbel und Bernd Klostermeyer fand besondere Anerkennung. Darüber wurde der aus Seesen stammende Henning Röbbel erstmalig in einem internationalen Rennen der FIS mit der Kurssetzung beauftragt. Auch hier gab es Zustimmung von allen Seiten.

Internationale Konkurrenz für die NSV-Starter

Aus sportlicher Sicht lief es für die Starter des NSV nicht ganz so erfolgreich, was nicht so überraschend kam, bestand doch die Konkurrenz hauptsächlich aus den nationalen Jugendnationalmannschaftskadern und internationalen Startern aus elf Nationen. Dennoch präsentierte sich Jasmin Janosch (SC St. Andreasberg) mit ihrem 11. und 18. Platz in den beiden Slaloms durchaus beachtenswert.

Auch Noah Heiska vom SC Bad Grund, noch für Finnland startend, fand sich mit einem 22. Platz in den Ergebnislisten wieder. Felix Luginsland (SC St. Andreasberg) kam auf den 24. Platz. Kilian Wagner, ebenfalls vom SC Bad Grund, kam nicht in die Wertung. Auch die seit Jahren zum Trainingsteam des NSV gehörende Bremerin Friederike Huber fiel in beiden Slaloms aus. Letztlich machten die Anwärter auf den Weltcup aber erwartungsgemäß an beiden Tagen das Podium unter sich aus.

Mit zwei internationalen FIS Master Slaloms in Wittenburg, gefolgt von Rennen der DSV Ski-Liga, hat die Saison inzwischen richtig Fahrt aufgenommen. Bis zu den ersten Freiluftrennen im Harz wird es aber noch etwas dauern.

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