Erfolgreicher Auftakt im Pokal: Veilchen besiegen Frankfurt

Vechta.  DIe BG Göttingen bezwingt die Fraport Skyliners am Ende deutlich mit 79:64 (44:31).

Grund zum Jubeln hatten die Fans der BG Göttingen.

Grund zum Jubeln hatten die Fans der BG Göttingen.

Foto: Robert Koch / H-Archiv

Die BG Göttingen ist mit einem Sieg in den BBL Pokal gestartet. Gegen die Fraport Skyliners gewann die Mannschaft von BG-Headcoach Roel Moors am Sonntagnachmittag 79:64 (44:31). Die Südniedersachsen spielten mit viel Energie und der richtigen Einstellung, insbesondere in der Defensive. Eine kurze Schwächephase im zweiten Abschnitt überstand die BG und baute ihren Vorsprung zur Halbzeitpause auf 13 Punkte aus. In der zweiten Hälfte zogen die Göttinger dann immer weiter davon und gingen 21 Punkte in Front (63:42/28.). Im letzten Abschnitt kontrollierte die Moors-Truppe die Partie und gewann am Ende souverän.

Bester Veilchen-Akteur war Tai Odiase mit einem Double-Double (14 Punkte/10 Rebounds). Für Frankfurt traf Jon Axel Gudmundsson am besten (20 Zähler). Das Spiel der regionalen Pokal-Gruppe B wurde im Rasta Dome in Vechta ausgetragen, Zuschauer waren aufgrund der Pandemie nicht zugelassen. In der ersten Partie der Gruppe B besiegte am Samstagabend Gastgeber Rasts Vechta die JobStairs Giessen 46ers 99:85.

Die Göttinger erwischten einen guten Start ins Spiel und gingen schnell 9:2 in Front (4.). Auch die anschließende Auszeit von Skyliners -Headcoach Sebastian Gleim zeigte zunächst keine Wirkung, denn Aubrey Dawkins bauten den Veilchen-Vorsprung durch einen Dreier auf 12:2 aus. Die Frankfurter kamen dann auf 14:7 heran, doch Luke Nelson und Ron Jackson Jr. ließen die BG auf 19:7 davonziehen.

Zum Viertelende waren die Hessen dann besser in der Partie, sodass ihr Rückstand mit der Sirene nur sieben Punkte betrug (21:14).

Im zweiten Abschnitt versuchten die Frankfurter sich an die Göttinger heranzukämpfen und schafften dies auch. Matt Mobley traf in der 14. Minute zum 26:22, doch die Moors-Truppe ließ gleich einen Lauf folgen. Odiase schloss diesen zum 35:22 (16.). Die Veilchen spielten effizient und verteidigten weiterhin stark, sodass der Vorsprung sogar auf 17 Punkte anwuchs (42:25/18.). Bis zur Halbzeitpause holten die Gleim-Jungs aber wieder etwas auf und verkürzten auf 44:31.

Nach dem Seitenwechsel machten die Göttinger dort weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten: Sie spielten mit viel Energie und zogen auf 50:33 davon (23.). Nach einer erneuten Gleim-Auszeit lief es für die Skyliners wieder etwas besser – der starke Gudmundsson traf in der 26. Minute zum 53:40. Doch die BG hatte die passende Antwort und baute ihren Vorsprung angeführt von Odiase bis zur 28. Minute auf 21 Punkte aus (63:42). Ins Schlussviertel gingen die Veilchen mit einer 66:48-Führung.

Im letzten Abschnitt versuchten die Frankfurter noch einmal alles, um die Partie zu drehen. Mit bissiger Verteidigung kämpften sich die Hessen auf 14 Zähler an die BG heran (72:58), aber Akeem Vargas und Co. wurden nicht nervös und hielten dank ihrer guten Verteidigung den Gegner auf Abstand. Immer wenn die Skyliners die Angriffe der BG stoppen konnten, machten es ihnen die Göttinger nach. So schafften es die Frankfurter nicht, den Rückstand nennenswert aufzuholen. Als Odiase in der 39. Minute einen Freiwurf zum 77:60 verwandelt, war klar, dass die Veilchen diese Partie gewinnen würden.

„Meine Mannschaft hat mich heute wirklich mit ihrem Auftritt überrascht. Sie war sehr fokussiert und bereit, den Gameplan umzusetzen. Sie hat eine sehr reife Partie gespielt. Der Schlüssel zum Sieg war selbstverständlich die Verteidigung. In der Offensive haben wir einfachen, aber effizienten Basketball gespielt. Wir hatten keine guten Quoten, aber haben dennoch 79 Punkte erzielt. Das zeigt, dass wir bereit waren, als Team zusammenzuspielen. Ich bin sehr stolz auf die Jungs“, fasste Roel Moors, Headcoach BG Göttingen, zusammen.

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